Neuer Regelungen bzgl. der Einkommenssteuer für Backpacker

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Moderator: Yassakka

kvn499
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Neuer Regelungen bzgl. der Einkommenssteuer für Backpacker

Beitragvon kvn499 » 10.02.2016 - 09:51

Hallo Zusammen,

u.a. durch den folgenden Bericht bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die australische Regierung ab Juli 2016 eine Änderung der Einkommenssteuerregelung für Backpacker verabschiedet hat.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/wor ... 35788.html

Da ich keine Erfahrung mit dem Steuerwesen für Work&Traveller habe, stellen sich für mich nun einige Fragen:

1. Bin ich als W&T'ler im neuen Steuerjahr immer non-resident und werden mir somit direkt 32,5% Steuern abgezogen?
2. Wenn ich in dem Fall am Ende meines W&T Jahres 2017 eine Steuererklärung einreiche, bekomme ich keine Steuern zurückerstattet?

Kennt jemand genau die Unterschiede zum bisherigen Steuersystem für W&T'ler und die mit der Änderung verbundenen Nachteile?

Über jede Hilfe bin ich sehr dankbar, es betrifft ja sicher alle W&T'ler ab Juli 2016.
Garfield86
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Beitragvon Garfield86 » 12.02.2016 - 03:35

Hey,
also ich bin kein Steuerprofi, aber was Du da gelesen hast ist vollkommen richtig!
Bit dato lief es so ab:
Du hast wenn Du länger als 6 Monate im Land warst und als Resident galtest unter ca 20 000$ KEINE Steuern zahlen müssen, danach bis ca 37 000$ ich glaube 19cent auf jeden Dollar was das ganze hier noch halbwegs attraktiv machte, da Du all deine gezahlten Steuern zurückerhalten hast und bis 20k nichts zahlen musstest!
Ab Juli wird sich das drastisch ändern, was hier unter den Backpackern und auch der Industrie und Farmerverbänden etc ein riesen großes Thema ist.
Ab dann musst Du nämlich all deine Einkünfte versteuern und zwar genau mit diesen 32,5% was ordentlich zu buche schlägt.
Vielen wird es vermutlich erst auffallen wie hart es dann sein wird, wenn es bereits zu spät ist und Sie hier im Land sind!
Für sehr viele wird es dann nicht nur unattraktiv, nein es wird gar unmöglich sich hier das Leben zu leisten.

Kleines Rechenbeispiel (korrigiert mich, wenn ich falsch liege):

wenn Du also bis Dato für den Mindestlohn (über den hier kaum ein Backpacker kommt) gearbeitet hast, waren das ca 21$!
Im neuen Steuerjahr kommst Du aber nur noch auf ca 14$ die Stunde!
Bei einer 38h/Woche kommst Du dann nur noch auf ca 530$ die Woche! Dann musst Du noch das Geld für Unterkunft und Essen abziehen und da kannst Du minimum mit 200$ die Woche rechnen! Wenn Du deinen Job evtl sogar über ein Workinghostel bekommst sind das manchmal alleine NUR für die Unterkunft schon 200$ + oftmals Fahrt zum Job welche Du bezahlen musst, egal ob Du ein eigenes Auto hast ;)
Am Ende landest Du dann wenn Du Glück hast bei um die 300$ die Du evtl sparen kannst, was hier gar nichts ist ;)
Wenn Du dann vor hast evtl von dem Geld noch ein Auto zu kaufen, viel Spaß! Da kommen um die 2000$ fürs Auto und nochmal um die 1000$ für Versicherung und Rego...dann hast Du ohne weitere Ausgaben noch 4000$ zum Traveln ;) (aber das ist nur mal so ganz grob gesagt...Es geht günstiger aber auch noch viele teurer ;) )

Und das war eigentlich noch ein gut bezahlter Job!
Sehr, sehr, sehr viele Backpacker arbeiten hier für sogenannte Wages-Pakete! Das heißt dann, dass Du ca 9$/h bekommst und der Arbeitgeber Essen und Unterkunft einfach mit in den Lohn einberechnet (vollkommen legal) und glaub mir, dass ist dann in den meisten Fällen keine schöne Unterkunft und das Essen ist meistens immer das selbe, sodass Du Dir dann irgendwann doch dein eigenes Essen kaufst :D
Naja also in diesem Fall muss Du dann auch nochmal 32,5% abziehen und kommst auf??? Tadaaaaaa: ca 6$ die Stunde was ca 228% die Woche sind. (Das sind dann übrigens in Euro ca 143€ :D und 3,77€/h :D (aber man verdient in Australien ja Sooo gut ^^)

Vermutlich wird mein Beitrag auf Kritik stoßen, jedoch ist es die Wahrheit und ganz klar AUSBEUTE!
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Beitragvon Garfield86 » 12.02.2016 - 03:41

Noch ein kleiner Nachtrag:
Falls Du dann auch vor haben solltest das ganze Land mal zu umrunden, wie sich das viele wünschen sind dies übrigens mit einem Abstecher durch das rote Zentrum ca 25 000km ! Da kommst Du gut und gerne mal auf ca 2500$ Spritkosten... mit nem 4x4 auch gerne auf ca um die 4000$ ;)
Dann weißte wofür Du dich hier abschuftest :D
Am besten meldest Du dich auch vorher mal bei den Facebook Backpackergruppen an...Da bekommst Du dann vieles aus erster Hand mit.
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Beitragvon kvn499 » 12.02.2016 - 07:57

Hi Garfield86,

danke für Deine ausführliche Antwort!

Wäre es eine Möglichkeit sich auf den tax shields bei den Arbeitgebern als resident einzutragen und somit den vergünstigten Steuersatz von (wie ich gelesen habe) ~15% zu zahlen?
Dann bekommt man zumindest die gleichen Löhne wie momentan ausgezahlt und kann sich das traveln finanzieren.
Wenn man dann, ohne eine Steuererklärung zu machen, wieder ausreist bekommt man zwar keine Rückerstattung aber muss zumindest nicht den ungeheuerlichen Steuersatz von 32,5% unterwegs direkt abdrücken.

Ich weiß, eine Steuererklärung ist Pflicht, aber in diesem Forum habe ich schon oft gelesen, dass es eigentlich keine Probleme gibt, wenn man ohne ausreist und selbst der Moderator hat geschrieben, er habe bisher noch nie eine Steuererklärung gemacht/eingereicht.

Zudem sind ja vorher auch lange nicht alle Backpacker als resident for tax purposes durchgegangen, die mussten dann dieselbe Menge an Steuern zahlen wie ab Juli 2016 alle oder?

Es wäre schade, wenn für mich und bestimmt viele andere der Traum eines W&T in DU durch so eine Bestimmung plötzlich nicht mehr realisierbar wäre... :sad:
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Beitragvon Chacco » 12.02.2016 - 10:53

Garfield86 hat geschrieben:wenn Du also bis Dato für den Mindestlohn (über den hier kaum ein Backpacker kommt) gearbeitet hast, waren das ca 21$!
Im neuen Steuerjahr kommst Du aber nur noch auf ca 14$ die Stunde!
Bei einer 38h/Woche kommst Du dann nur noch auf ca 530$ die Woche!

Für mich liest sich das normal, allerdings liegen meine Erfahrungen auch mittlerweile 10 Jahre zurück und ich kenne die Preisentwicklung in Australien nicht so gut.

Ich habe damals für 14$ die Stunde gearbeitet, hatte nach Abzügen eigentlich immer zwischen 450-500 pro Woche und kam damit ziemlich gut hin. Wir haben uns halt zu zweit ein Haus geteilt, war kein schlechtes Leben.

Die Preise für die Renten haben sich überraschenderweise nicht gross geändert, zumindest nicht dort, wo wir gelebt haben ( Palm Cove, Cairns ).

Also ich würde es nicht so schwarz sehen.
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Beitragvon kvn499 » 12.02.2016 - 11:10

Chacco hat geschrieben:
Ich habe damals für 14$ die Stunde gearbeitet, hatte nach Abzügen eigentlich immer zwischen 450-500 pro Woche und kam damit ziemlich gut hin. Wir haben uns halt zu zweit ein Haus geteilt, war kein schlechtes Leben.

Die Preise für die Renten haben sich überraschenderweise nicht gross geändert, zumindest nicht dort, wo wir gelebt haben ( Palm Cove, Cairns ).

Also ich würde es nicht so schwarz sehen.


Um meinen Lebensunterhalt würde ich mir auch nicht die Sorgen machen, es ginge vorrangig darum, während der Zeit Geld anzusparen, um danach für einige Wochen das Land zu bereisen, ohne auf weitere Einkünfte in der Zeit angewesen zu sein bevor man wieder einen Job sucht und weiteres Geld für das anschließende reisen zu sparen. :???:
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Beitragvon Garfield86 » 13.02.2016 - 07:17

Naja, natürlich kannst Du bei allem lügen und betrügen ;)
Jedoch würde ich das nicht machen und ein normaler guter Arbeitgeber würde sich auf so etwas nicht einlassen, da er dich als Steuerpflichtig zu melden hat.
Zudem denke ich nicht, dass Du das ab Juli überhaupt noch aussuchen kannst, ob Du resident oder nicht bist, da ein Backpacker ab dann immer und zu 100% als non-resident eingestuft wird, was ja nicht schwer zu übersehen ist mit der 417 vornedran ;)

Hey Chacco, also ich weiß im Umkehrschluss nicht wie es vor 10 Jahren war, aber heutzutage kann man sich den Traum vom richtigen Reisen nur noch schwer realisieren mit solch einem Gehalt ;)
Alleine was meine Erfahrungen mit mittlerweile echt vielen Backpackern angeht, ist es schon jetzt echt schwer und bekanntlicherweise hört man relativ von denen, welche wieder nach kurzer Zeit das Land verlassen müssen, da die Kohle ausgeht. (Hätte selbst nicht gedacht, dass es doch so viele sind)
Aber diese Leute schreiben nicht oft über solche Dinge, da sie dann erstmal andere Probleme haben ;)
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Beitragvon kvn499 » 13.02.2016 - 11:05

Aber man liest doch jetzt auch, dass viele Backpacker als non-residents eingestuft werden. Die müssen sich doch mit dem gleichen Steuersatz wie ab Juli Ihre Reise finanzieren oder?
Viele bekommen am Ende durch die Steuererklärung den Großteil der unterwegs gezahlten Steuern zurück aber während sie gereist sind, mussten sie doch mit dem gleichen Nettolohn (Brutto - 32,5%) auskommen oder sehe ich da etwas falsch?
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Beitragvon ripper » 14.02.2016 - 10:43

Es ändert sich eigentlich gar nichts ausser die halb Jahres Regel die wegfällt, für die sich vorher auch fast niemand qualifizierte (auch weil man als W&Tler nur max ein halbes Jahr im selben Laden arbeiten darf). Zuviele Leute haben mit resident be******** und dann keine Steuererklärung gemacht und sind abgefahren. Da hat der Gesetzgeber jetzt nachgebessert. Abstrakt find ich das super.

BTW Willkommen im echten Leben wo man gemeinhin nicht für eine Woche arbeiten ein paar Monate in einer Premium Touristendestination leben und reisen kann. Persönlich find ich das nicht überraschend.
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Beitragvon Garfield86 » 15.02.2016 - 09:41

Nein das ist nicht ganz richtig!
Fast jeder Backpacker ist resident bis dato gewesen, da man nur für länger als 6 Monate in Australien sein muss und 3 Monate am selben Ort leben.
Wobei selbst da jeder ziemlich einfach duschen konnte, wenn es denn nicht so war.
Dies ist ab Juli nicht mehr möglich, da man von vornherein schon also non resident eingestuft wird!
Zudem ist es auch erlaubt in größeren Teilen Australiens länger als 6 Monate für einen AG zu arbeiten ;)
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Beitragvon Romana » 19.03.2016 - 00:53

ripper hat geschrieben:Willkommen im echten Leben wo man gemeinhin nicht für eine Woche arbeiten ein paar Monate in einer Premium Touristendestination leben und reisen kann. Persönlich find ich das nicht überraschend.


Die Bemerkung finde ich gut. Viel zu viele junge Deutsche kommen hier quasi ohne Geld an und erwarten sich dann, dass ihnen ein großzügiger Arbeitgeber tolle Reisen finanziert. Dabei haben die meisten überhaupt nichts an Vorbildung und Erfahrung in den Arbeitsbereichen zu bieten, für die sie sich bewerben, und viele können kaum Englisch. Warum sollte ein normaler Arbeitgeber die Backpacker also australischen Arbeitslosen vorziehen, die in der Regel berufsspezifische Kurse gemacht haben, fließend Englisch sprechen und von vornherein nur für ihren normalen Lebensunterhalt arbeiten wollen, ohne auch nur im Entferntesten von großen Reisen zu träumen? Ihr würdet euch wundern, wie viele Australier noch nie weiter als bis zur nächsten Großstadt gereist sind.

Wenn ihr also reisen wollt - was im Sinne der australischen Bundesregierung der HAUPTGRUND eines WHT-Aufenthalts sein sollte - dann bringt doch bitteschön auch genug Geld von Zuhause nach Australien mit, damit ihr es euch leisten könnt, nicht nur durch eure Reisevergnügen, sondern auch durch eure eventuelle Arbeitstätigkeit hier etwas Gutes für die australische Wirtschaft zu tun. Meiner Meinung nach sollte ein Backpacker das Arbeiten hier eher als Abenteuer und Lernerlebnis betrachten und dankbar sein, wenn ihm ein örtlicher Arbeitgeber dieses Lernerlebnis bietet, ob nun bezahlt oder unbezahlt.
Ich habe 17 Jahre in Australien gelebt und gebe euch gern Ratschläge, wie ihr eure Zeit dort gut überleben könnt. :grins:
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Beitragvon Garfield86 » 25.03.2016 - 00:01

Also sorry, aber das ist doch mal vollkommener Schwachsinn!
Der eigentliche Grund eines WHV sollte sein, arbeiten zu können UM sich das Reisen zu finanzieren!
Und ja, da sollte es auch steuerliche Vorteile geben, da man ja immerhin hier auch so gut wie nur die Drecksarbeit für die Australier macht!!!
Deshalb auch die Regel mit den 88 Tagen.
Wenn ich einfach nur normal Reisen möchte, kann ich mir auch einfach ein Touristenvisa ergattern und das noch ganz umsonst!!!
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Beitragvon Romana » 25.03.2016 - 02:47

Garfield86 hat geschrieben:Also sorry, aber das ist doch mal vollkommener Schwachsinn!
Der eigentliche Grund eines WHV sollte sein, arbeiten zu können UM sich das Reisen zu finanzieren!
Und ja, da sollte es auch steuerliche Vorteile geben, da man ja immerhin hier auch so gut wie nur die Drecksarbeit für die Australier macht!!!
Deshalb auch die Regel mit den 88 Tagen.
Wenn ich einfach nur normal Reisen möchte, kann ich mir auch einfach ein Touristenvisa ergattern und das noch ganz umsonst!!!


Kein Schwachsin, lieber Garfield. Ich stelle leider immer wieder fest, dass du (und sicher nicht nur du allein) mit einer völlig falschen geistigen Einstellung nach Australien gekommen bist. Lese hier selbst die Worte der australischen Visabehörde nach:

"The scheme gives Australia Working Holiday Visa holders casual work rights in order to supplement their travels. Work undertaken must be incidental to the main purpose of holidaying ... You must have sufficient funds to support yourself when you arrive in Australia ..."
<--- Link zu kommerzieller Visa-Beantragungsfirma entfernt -->

Hast du dir das vor deiner Visabeantragung denn nicht durchgelesen?
Zuletzt geändert von Bine am 25.01.2017 - 12:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: ADMIN: Kommerziellen Link entfernt
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Beitragvon MelissaKey » 30.12.2016 - 17:21

Ich brauche einen Rat. Ich fand einen großen Dienst erwiesen http://www.reisebine.de/, aber meine Mutter berät <--- Seite zur Vsiumsbeantragung -->. Wie wähle ich?
Zuletzt geändert von Yassakka am 04.01.2017 - 23:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link entfernt. bitte keine Werbung!
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Beitragvon Yassakka » 04.01.2017 - 23:36

Hallo Melissa,
für de Fall, dass eine Frage ernst gemeint war: Um was für ein Visum ging es denn? Auf der von dir verlinkten Seite konnte man sich ein Touristenvisum beanragen lassen. Etwas, was jeder auch schnell und einfach direkt selbst online machen kann. Dafür braucht es keine Agentur.

Das WHV konnte man auf der Seite überhaup nicht beantragen. Da das hier aber der "Arbeits"bereich des Forums ist, soll es wohlum das WHV gehen. Dafür half deine Seite nicht.
Berichte und Blog zu meinen bisher drei Australienreisen: australienberichte.de
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Beitragvon Garfield86 » 25.07.2017 - 01:43

@Romana:
Wieder Falsch! Denn das man etwas Rückhalt (Geldtechnisch) haben sollte ist wohl klar, jedoch weiß der australische Staat sehr wohl weshalb er dieses Visa verteilt!
Zum einen ist es eine große Einnahmequelle und zum anderen werden Lücken in der Arbeitswelt gefüllt!
Lücken in Form von Arbeitsplätzen die Australier NICHT besetzen wollen!
Das ist ganz einfach ein Fakt und wird auch nicht von der australischen Regierung bestritten!
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Beitragvon Romana » 25.07.2017 - 02:04

Garfield86 hat geschrieben:@Romana:
Wieder Falsch! Denn das man etwas Rückhalt (Geldtechnisch) haben sollte ist wohl klar, jedoch weiß der australische Staat sehr wohl weshalb er dieses Visa verteilt!
Zum einen ist es eine große Einnahmequelle und zum anderen werden Lücken in der Arbeitswelt gefüllt!
Lücken in Form von Arbeitsplätzen die Australier NICHT besetzen wollen!
Das ist ganz einfach ein Fakt und wird auch nicht von der australischen Regierung bestritten!


Lieber Garfield, woher willst du wissen, dass Australier bestimmte Arbeitsplätze NICHT besetzen wollen? Wenn ich Erntehelferjobs auf meiner Farm inseriere, bewerben sich regelmäßig genauso viele Einheimische wie Backpacker. Es gibt hier jede Menge einheimische arbeitslose Menschen, die liebend gern auf Farmen eingestellt werden würden, vor allem wenn sie dort den sogenannten "gesetzlichen Mindestlohn" bekämen, von dem viele seit Jahren nur träumen können. Weißt du, was mir dagegen bei deutschen Backpackern auffällt? Wenn ich sie frage, warum sie denn in Europa inie einen Job in der Landwirtschaft ausgeübt haben, bekomme ich als Standardantwort: "Für solche Jobs bin ich mir doch wirklich zu schade. Dafür haben wir doch die billigen Türken und Polen!"
Ich habe 17 Jahre in Australien gelebt und gebe euch gern Ratschläge, wie ihr eure Zeit dort gut überleben könnt. :grins:
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Beitragvon Garfield86 » 25.07.2017 - 03:00

Ist das jetzt dein Ernst?
Woher ich das weiß? Also Du scheinst dich weder mit der Industrie auszukennen, noch die Medien zu verfolgen!
Das Ganze ist nunmal kein Geheimnis!
Und das Bild auf den großen Farmen sieht nun ganz anders aus... Da sind 95% Backpacker und das wird Dir wohl selbst hier jeder bestätigen können!
Zudem sind Backpacker eine wahre Gelddruckmaschine für Australien weshalb auchh letztes Jahr Millionen investiert wurde um weitere BP's anzulocken...
Wenn Du mir erzählen willst das die Regierende dieses Visum anbietet, weil sie so freundlich sind und nicht des Geldes wegen, dann kann ich Dir auch nicht helfen!
Ach und weshalb arbeiten denn dann nicht all die Arbeitslosen auf Farmen???
Jetzt komm mir nicht damit, dass die Backpacker denen die Jobs wegnehmen, dann fall ich vom Stuhl :grins:
Und ja natürlich haben wir auch Hilfsarbeiter in Deutschland aber was ist der Punkt? Das habe ich nie bestritten?
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Beitragvon Chacco » 25.07.2017 - 09:16

Garfield86 hat geschrieben:Woher ich das weiß? Also Du scheinst dich weder mit der Industrie auszukennen, noch die Medien zu verfolgen!

Natürlich kennt sie sich nicht aus, das ist ja auch kein Geheimnis :lol:
Und wirtschaftlich scheint es ja auch nicht zu laufen, wenn man den anderen Thread so liest.

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