Aufregender Erfahrungsbericht von Biggi

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Bine
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Aufregender Erfahrungsbericht von Biggi

Beitragvon Bine » 11.02.2005 - 14:20

Hallo Foris,

"Biggi" hat auf meine Bitte hin einen Bericht über ihre Erfahrung mit den lebensgefährlichen Strömungen des pazifischen Ozeans verfasst.

Eine lesenswerte Reisestory unter:
http://www.reisebine.de/erleben/reisest ... er-pazifik

NICHT ZUR NACHAHMUNG GEEIGNET !!!

Gruss
Bine :cool:
Jan
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Beitragvon Jan » 11.02.2005 - 15:31

Hi,

am Strand von Lennox Head (soll ja einer von Australiens besten Surfstränden sein) hab' ich die Bodyboards auch einige Male genutzt. Nur gut, dass wir uns vorher immer einigermaßen informiert haben, wie sicher es ist und das wir bei zu hohen Wellen nicht raus waren, auch wenn es dann eigentlich mehr Spass macht. Aber Sicherheit geht vor und es nichts passiert, gottseidank !

Grüße,

Jan
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Beitragvon Popelsurfer » 11.02.2005 - 18:39

Da hat Biggi aber glück gehabt.
Man muß aber sagen das bei den meißten Unfällen die Unwissenheit über den Umgang mit Strömungen bzw. Wellen der Grund ist.

Wichtig ist:

- Nur zwischen den Fahnen der Lifeguards schwimmen.
- Sollten keine da sein, nie alleine schwimmen gehen.
- Minimal mit 3 Leuten, so daß einer retten kann und der andere holt Hilfe.
- Immer dort "schwimmen" wo Wellen brechen, auch wenn das Wasser an anderen Stellen viel ruhiger ist, den Grund erkläre ich gleich.
- Wenn einen Strömung einen erwischt hat, nie direkt in Richtung Strand schwimmen.
- Immer parallel zum Strand in die nächsten Wellen schwimmen.

Folgendes passiert an jedem Strand der Welt:

Wellen bewegen Wasser in Richtung Strand.
Da dieses Wasser nicht das Land überschwemmen kann (höheres Niveau), fließt das Wasser irgendwo ab.
Dieses Irgendwo ist an langen Sandstränden in der Regel rechts und links der Brandungszone, also da wo sich kaum nennenswerte Wellen brechen.
Beobachtet man an einem überwachten Strand die Position der Fahnen die den Schwimmerbereich eingrenzen, so brechen immer die große Wellen (je nach Dünung) im Schwimmerbereich.
In Frankreich pfeifen einen die Lifeguards immer aus dem Wasser wenn man 3 Meter außerhalb des Schwimerbereichs ist.
Das Kehrwasser genannte abfließende Wasser ist die eigentliche Gefahr.
Kein Schwimmer, Bogyboarder oder sogar Surfer wird es schaffen gegen diese Strömung anzuschwimmen oder -zupaddeln.
Also immer parallel zum Strand in die Brandungszone schwimmen und sich dann entspannt von den Wellen an Land tragen lassen.

Ich surfe seit mehr als 7 Jahern und bin auch bei größeren Wellen noch nie in eine unangenehme Situation gekommen.

Fragen beantworte ich gerne!
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Beitragvon alex82 » 11.02.2005 - 20:27

puhh.. glücklicherweise ist Biggi und ihrem Bekannten nicht noch mehr passiert :???: . find den Artikel sehr informativ und gut geschrieben
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Beitragvon catchat » 12.02.2005 - 09:02

also die beschreibung von dir, popelsurfer, finde ich total interessant.
ich hätte bei gefahr das völlig falsche gemacht und hätte versucht, an den strand zu schwimmen!
hoffentlich kann ich es mir beim nächsten mal merken, dass ich parallel in die landnächste welle schwimme, ich finde deine ausführugnen wirklich sehr logisch.

DANK :idea:
liebe grüsse
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Beitragvon Shue » 13.02.2005 - 11:58

brrrrr... Da wird einem ja ganz anders... Aber immer wieder gut, sowas zu lesen (wenn es auch fuer Biggi freilich keineswegs gut war) - man lernt nie aus.
...
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Beitragvon Kathrin E » 13.02.2005 - 12:11

In der Tat. Gut zu wissen.
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Beitragvon Boris » 13.02.2005 - 14:49

oh man da zieht einem aber der schauer über den rücken :???:
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Beitragvon Popelsurfer » 13.02.2005 - 15:22

Ach ja was ich noch vergessen habe:

Surfer oder Boogieboarder gehen gerne an diesen Strömungsstellen ins Wasser, da man weniger paddeln muß.
Also nicht beirren lassen: Immer da ins Wasser wo die Wellen sind!
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Beitragvon Kathi » 03.05.2005 - 21:42

Man, da hat sie ja echt glück gehabt! :shock:

Aber es ist wirklich gut zu wissen wie man sich verhalten soll, ich habe nämlich keine Ahnung gehabt, und ich fliege bald nach Cairns, könnte also sinnvoll sein...

Also super Beitrag!!!

LG

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