Frust über Backpacker

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Jojo29
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Beitragvon Jojo29 » 04.01.2011 - 19:37

fawkes hat geschrieben:
Jojo29 hat geschrieben:Ich denke es steht hier keinem zu darüber zu werten, wer wie und auf welchem Weg und mit welcher zusätzlichen Unterstützung nach Australien gekommen ist. Es geht um das Verhalten vor Ort.



und ich denke, ich kann werten, was ich will. wobei es eher eine logische schlußolgerung ist. ein gut und mit grenzen erzogener junger mensch würde nämlich nicht auf die idee kommen, sich so (wie im beitrag angesprochen) zu benehmen.


Machst du ja auch ausgiebig. Mehr Fakten, weniger Wertung wäre zwischenzeitlich auch mal ganz angenehm.

Ein gut erzogener junger Mensch würde das nicht machen, aber ein junger Mensch, den seine Eltern bei so einer Reise unterstützen ist nicht automatisch gleich schlecht erzogen. Das steht in keinem direkten Zusammenhang. Jedenfalls nicht so extrem, wie du ihn herstellst.

Ist mir einfach zu polemisch.
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Once upon a time in OZ:
fawkes

Beitragvon fawkes » 04.01.2011 - 21:46

mit polemik hat das nichts zu tun. aer das hättest du auch erkannt, wenn du meinen datz richtig gelesen hättest.
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Beitragvon Sabsy » 16.01.2011 - 11:12

Hi Pollux,

ich finde es richtig, dass Du Deine Eindrücke hier gepostet hast und bin auch der Meinung, dass man die Unfreundlichkeit und die Ignoranz vieler junger Reisender nicht einfach kommentarlos hinnehmen sollte. Mir fällt das sogar im "ganz normalen Alltag" auf, ohne dass ich täglich mit Touristen in einem Reiseland zu tun habe. Es ist, wie in vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft, absolut notwendig und wichtig, auf negative Veränderungen zu reagieren.

Ja, die Welt dreht sich und ändert sich - aber muss sie deshalb schlechter werden oder einem Werteverfall anheim fallen? Mit Sicherheit nicht. Ich tendiere mittlerweile dazu, eben genau solchen Leuten, die Du beschrieben hast, direkt ein Feedback zu geben: Ja, Du hättest meine Hilfe/Dienstleitung usw. haben können, aber nicht unter diesen/deinen Voraussetzungen, sondern nach meinen Regeln. Im Business kann man das häufig ja nur sehr bedingt umsetzen, aber hin und wieder beiße ich in den sauren Apfel und trenne mich tatsächlich von (auch potentiellen) Kunden - denn manche Vollpfosten sind es mir einfach nicht wert, mich anzustrengen. Da hab ich lieber weniger Umsatz und dafür Lebensqualität. Und ganz ehrlich: Diejenigen Kunden, mit denen ich super zurecht komme, empfehlen mich auch weiter und schicken wiederum tolle neue Kunden. Die Vollidioten bringen wenig Neukunden und wenn, dann wieder solche, die mich nerven. Da konzentrier ich mich lieber auf jene, in die ich gerne meine ganze Energie mit viel Freude investiere. Das zahlt sich aus ;-)

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Dir Deine Freundlichkeit und Offenheit bewahrst, denn da draußen sind auch Menschen, die Deine Hilfsbereitschaft zu schätzen wissen.

Liebe Grüße :grins:
Sabsy
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Beitragvon biatch2001 » 19.01.2011 - 18:32

hallo!

stellt sich nicht hier auch dass henne-ei problem? was war zuerst; unfreundliche backpacker oder unfreundliche angestellte der tourismus branche? was ich mir teilweise für frechheiten -gerade von hostelbesitzern anhören musste - unglaublich!!! da letztendlich doch der doofe backpacker deren gehalt bezahlt sollte man dementsprechend seine prioritäten setzen (man muss sich aber wirklich nicht alles gefallen lassen)


ausserdem: stieg die erwartung der backpacker in bezug auf z.B kostenlose extras oder ähliches mit den teilweise unbegründet hohen preisen in australien?? oder was war zuerst?
Pollux
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Beitragvon Pollux » 22.01.2011 - 01:48

Hallo Sabsy.

Vielen Dank fuer die freundlichen und aufmunternden Worte.
Ja, manchmal, wenn ich glaube dass es etwas bringt, sage ich auch schon mal was. Insbesondere wenn ich das Gefuehl habe, dass Unfreundlichkeit eher von Gedankenlosigkeit herruehrt als ernsthafter Unleidlichkeit oder schlechter Manieren. Es ist bei uns (d.h. auch bei meinen Kollegen) zu einem Prinzip geworden, dass wir die uebliche freundliche Hilsfbereitschaft ausueben, die das Leben fuer mich und die Reisenden so viel schoener machen, wenn die Reisenden denn auch freundlich und hoeflich sind. Wenn sich aber jemand nicht zu benehmen weiss, dann sind wir ein wenig weniger freundlich und mit Sicherheit besonders und absichtlich hilfs-unwillig.
Du hast vollkommen recht. Ich verliere lieber fuenf unfreundliche Kunden, als dass ich mich an so etwas verzehre.
Wie herrlich ist es dann aber auch wenn man etwas Gutes tuen kann fuer die vielen freundlichen Menschen die man ja schliesslich auch immer noch trifft (und die zum Glueck immer noch in der Mehrzahl sind). Vielen Dank also an Euch alle, die noch Spass am freundlich sein haben.

@biatch2001: Oh, ich glaube nicht, dass es hier ein Henne-Ei Problem gibt. Auch wenn ich nicht bezweifeln werde, dass es auch unfreundliche Hostelbesitzer gibt (ich kenne einen hier bei mir in der Stadt zum Beispiel), so sind sie doch eine so verschwindend geringe Zahl, dass ich mal sagen wuerde, dass Du in einem Jahr rumreisen vielleicht zwei, drei, oder vier davon triffst. Ich bin zwei Jahre durch AU und NZ gezogen und muss gestehen, dass ich mich nicht wirklich entsinnen koennte einen einzigen getroffen zu haben. Ich weiss nicht ob Du vielleicht einfach nur Pech hattest, oder ob es vielleicht auch ein wenig an Dir und Deiner Erwartenshaltung lag/liegt.
Du redest zum Beispiel von "unbegruendet hohen Preisen." Darf ich mal fragen welche Preise denn "unbegruendet" hoch sind? Ich sage ja nicht, dass Australien billig ist. Himmel, ich bekomme jedes mal einen Schock wenn ich aus dem Supermarkt komme, aber ich weiss warum die Dinge so teuer sind. Die Groesse des Landes ist eines der Gruende. Die EU hat 4.3 millionen km2 und 500 millionen Einwohner. Australien hat 7.6 millionen km2 und 22 millionen Einwohner. Dann kommt da noch die Geographie dazu: Lage in Bezug auf Nachbarn, Klima, Farmwirtschaft, etc. Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten von allen moeglichen Ecken Australiens und Neuseelands die in der Tourismusbranche taetig sind (ie Besitzer sind). Ich kenne keinen Einzigen, der davon reich geworden waere.
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Beitragvon Chacco » 22.01.2011 - 02:54

Pollux hat geschrieben:Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten von allen moeglichen Ecken Australiens und Neuseelands die in der Tourismusbranche taetig sind (ie Besitzer sind). Ich kenne keinen Einzigen, der davon reich geworden waere.

Ich kenne nicht so viele Besitzer, aber beide waren reich :)
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Beitragvon Sabsy » 22.01.2011 - 09:48

Vielen Dank fuer die freundlichen und aufmunternden Worte.


Gern :-)



Ich kenne nicht so viele Besitzer, aber beide waren reich Smile


Dito ;-) Die beiden, die ich intensiver kennen gelernt habe (einer Oz, einer NZ), müssen sich um ihre Altersvorsorge wahrlich keine Gedanken mehr machen - aber wer gut arbeitet, darf ja auch die Früchte ernten :lol:
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Beitragvon travelanja » 20.04.2011 - 11:26

Die Backpacker sind eben auch nur Menschen und einige sind offen und nett und andere eben ein wenig schwierig. Ich finde es aber erschreckend wie viele Deutsche in Australien oder Thailand waren. Scheinen die Länder für Deutsche-Backpacker zu sein. Daher besinne ich mal alle und setzt mal den Backpacker-Link von Wikipedia :grins: ---> Link
fawkes

Beitragvon fawkes » 20.04.2011 - 18:54

Der Rucksacktourismus verstand sich als Alternative zum Massentourismus.



mittlerweile ist er aber genau DAS. und nicht mehr und nicht weniger.
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Beitragvon Zuerglich » 03.10.2011 - 19:23

Hi!
Also ich war selbst die letzten 6 Monate in Australien via Work & Travel unterwegs und muss sagen, dass man als junger, unerfahrener Reisender auch einfach ab und zu so überfordert ist, dass man sich nicht mehr unbedingt so verhält, wie man eigentlich ist.
Mir wuchs das zum Beispiel irgendwann total über den Kopf, ich habe Wochenlang keinen richtigen Job bekommen, erst gab es keine Krabben und ich kam nach 3 Tagen auf dem Meer mit 50 Dollar zurück, dann wurde ich bei der Tomatenernte direkt wegen meiner Farbenblindheit gefeuert, etc. etc etc. Du stehst unter dem Druck, für genau diese Fälle Vorsorge zu leisten und wenn es nicht klappt, ist man - ob bewusst oder unterbewusst - etwas panisch und ggf. auch unüberlegt "unfreundlich". (Wobei ich hoffe, nicht unfreundlich gewesen zu sein - eher mal die eine oder andere Höflichkeitsfloskel weggelassen zu haben aber nicht wirklich dreist oder unfreundlich....)

Naja, alles in allem kann ich zu dem Ausgangspost nicht viel mehr Beitragen, das war nur meine Erfahrung. Dass allerdings allgemein, gerade bei den Leuten meiner Generation, die Höflichkeit etwas leidet und manche mehr Beanspruchen, als ihnen zusteht, braucht man gar nicht zu bestreiten.
Zuletzt geändert von Zuerglich am 20.10.2011 - 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
badbong
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Beitragvon badbong » 04.10.2011 - 08:27

Letztens, an einem Sonnigen Samstagmittag, im Schwimmbad von Jabiru, im Kakadu National Park:
Zwei junge, ungepflegt wirkende Paare fahren in ihren ungepflegt und nicht ganz taufrisch wirkenden fahrbaren Reisebetten vor, steigen aus und bewegen sich zoegerlich in Richtung Eingang.

Einer der jungen Maenner bemerkt, dass der Pool sehr gepflegt wirkt, nachdem er sich seinen Weg zur Kasse gebahnt und einen ersten Blick aufs Gelaende geworfen hat.
Eine Mitreisende mit gelangweilter Mine wirft ein schwaches "Ach, ich weiss nicht..." ein.

Man findet den Bademeister und fragt nach den Eintrittspreisen -- mit $4.00 pro Person wahrlich nicht zu teuer fuer ein grosses Becken mit 50m Bahn, gepflegter Liegewiese und BBQ zur kostenlosen Benutzung.

Nein, dass sei zu teuer, beschliesst man und versucht den Bademeister zu bequatschen, ihnen zum Familienpreis (2 Erwachsene, 2 Kinder) Einlass zu gewaehren...

Als der Bademeister sich auf diesen Deal nicht einlaesst, ziehen die beiden Paare wieder ab. Die Moral von der Geschichte: Wir, die wir das Geschehen mitverfolgen durften, hatten was zu Lachen und der Poolfilter wurde an diesem Tag nicht ueberstrapaziert.
fawkes

Beitragvon fawkes » 04.10.2011 - 12:40

badbong hat geschrieben:Letztens, an einem Sonnigen Samstagmittag, im Schwimmbad von Jabiru, im Kakadu National Park:
Zwei junge, ungepflegt wirkende Paare fahren in ihren ungepflegt und nicht ganz taufrisch wirkenden fahrbaren Reisebetten vor, steigen aus und bewegen sich zoegerlich in Richtung Eingang.

Einer der jungen Maenner bemerkt, dass der Pool sehr gepflegt wirkt, nachdem er sich seinen Weg zur Kasse gebahnt und einen ersten Blick aufs Gelaende geworfen hat.
Eine Mitreisende mit gelangweilter Mine wirft ein schwaches "Ach, ich weiss nicht..." ein.

Man findet den Bademeister und fragt nach den Eintrittspreisen -- mit $4.00 pro Person wahrlich nicht zu teuer fuer ein grosses Becken mit 50m Bahn, gepflegter Liegewiese und BBQ zur kostenlosen Benutzung.

Nein, dass sei zu teuer, beschliesst man und versucht den Bademeister zu bequatschen, ihnen zum Familienpreis (2 Erwachsene, 2 Kinder) Einlass zu gewaehren...

Als der Bademeister sich auf diesen Deal nicht einlaesst, ziehen die beiden Paare wieder ab. Die Moral von der Geschichte: Wir, die wir das Geschehen mitverfolgen durften, hatten was zu Lachen und der Poolfilter wurde an diesem Tag nicht ueberstrapaziert.


finde zwar nicht, dass das besonders dreist ist - aber ungemein witzig.
Sonon°
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Beitragvon Sonon° » 18.10.2011 - 23:45

Sehr guter Thread!

Ich habe das Vorhaben nach Du zu gehen habe ich jetzt schon seit einem Jahr. Die anfänglichen Begeisterung dafür schwindet aber i.wie immer mehr wenn ich erlich bin. Weil einfach so unglaublich viele Leute nach DU gehen.
Wird man als Backpacker von Australiern gleich in diese Schublade gesteckt? Weil ich glaube, ich recht schnell die Lust am kennenlernen von DU verlieren würde, wenn ich überall nur "einer von vielen" wäre.
Oder kann ich davon ausgehen das wenn ich offen und nett auf die Leute zugehe, auch ebenso behandelt werde?
Ich fahr nicht nach Australien um Party zu machen und mich täglich zu besaufen. Viel mehr möchte ich ne gute Zeit haben und was fürs Leben lernen - Abseits von Massentourismus - ! Ist das noch möglich?

Lg Sonon
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Beitragvon fawkes » 19.10.2011 - 07:35

Sonon° hat geschrieben:Oder kann ich davon ausgehen das wenn ich offen und nett auf die Leute zugehe, auch ebenso behandelt werde?
Ich fahr nicht nach Australien um Party zu machen und mich täglich zu besaufen. Viel mehr möchte ich ne gute Zeit haben und was fürs Leben lernen - Abseits von Massentourismus - ! Ist das noch möglich?



mit nettigkeit und offenheit haben die australier keine probleme - die haben für sowas genug alkohol im lande und finden es im regelfall spannend, dass sich so viele für ihr land interessieren. für deinen arbeitgeber bist du im regelfall eine bilige arbeitskraft, ist ja auch nicht verwerflich. dass du einer von ganz ganz ganz vielen bist, wird sich nicht vermeiden lassen. es sind wirklich unmengen.

wenn man sich sehr viel mühe gibt, ist ein leben fernab des massentourismus noch möglich, aber für die wenigsten tragbar, da sie damit nicht umgehen können.
von 200, die schreiben "fernab der touristenpfade das wahre australien kennengelernt zu haben", haben es vielleicht 10 wirklich getan.
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Beitragvon littlemisswhatever » 19.10.2011 - 12:42

@fawkes: Meinst du mit "Leben fernab des Massentourismus" irgendeine Farm im tiefsten Outback oder wo kann man dieses Leben sonst noch erfahren?
fawkes

Beitragvon fawkes » 19.10.2011 - 13:47

es geht vor allem darum, sich mit dem land und den leuten zu befassen. da fahren leute monate durchs outback, hängen weitere monate unterbezahlt auf einer farm ab. der farmer hat bestenfalls noch freunde, die das ware outback und ureinwohner kennen.

und wenn man das alles erlebt hat, dann kennt man australien? ich denke nicht. um etwas oder jemanden zu kennen bedarf es einen ganz wichtigen faktor: zeit.

und die hat kaum ein backpacker.

ich hab ein wenig das land erkundet, auch abseits des massentourismus, aber ich maße mir nicht an zu sagen, australien zu kennen.

aber ich bin auch nicht das maß der dinge, also sollen alle weiter schreiben, "dass sie das wahre australien kennengelernt haben".
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Beitragvon lara1 » 20.10.2011 - 06:51

Was genau ist den das wahre Australien für euch? Irgendwo abseits im Outback? Immerhin leben die meisten Australier in Städten an der Ostküste.
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Chacco
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Beitragvon Chacco » 20.10.2011 - 07:37

Das wahre Australien ist eine Illusion, auf gebaut von Leuten, für die im wahren Amerika Cowboys und Indianer gegeneinander kämpfen.
Australien ist vielfältig, genauso wie es andere Länder auch sind.
Das Outback nimmt einen Grossteil der Fläche ein, ist aber weitgehend unbewohnbar. Immerhin hat Australien 3 Klimazonen, die Unterschiede zwischen Darwin, Hobart, Perth und Alice Springs sind gravierend.
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Beitragvon lara1 » 20.10.2011 - 09:57

@Chacco, da gebe ich dir Recht. Ich fand die Fragestellung nach dem suchen des echten Australiens etwas seltsam. Ich glaube als Backpacker ist es nunmal schwer ein normales Leben zu führen in Australien und weitesgehend mit Australiern in Kontakt zu treten. Das wäre dann das ware Australien, nicht irgendwelche Abenteuer in Outback. Ist zumindest meine Ansicht.

@Sonon: Mittlerweile ist Australien sicherlich nicht mehr etwas super besonderes, dafür sollte man sicherlich in einem anderen Land reisen. Aber wenn du nett und freundlich bist dann sind das die Australier auch immer und es gibt hier auf alle Fälle viel zu sehen, es ist sicherlich auch immer das, was man daraus macht.

Und zum Thema dieses Threads, das hier finde ich frustrierend:

http://www.couriermail.com.au/news/quee ... 171149100#
Zuletzt geändert von lara1 am 22.10.2011 - 08:54, insgesamt 1-mal geändert.
fawkes

Beitragvon fawkes » 21.10.2011 - 16:41

ja, lara!
da hast du recht!
sowas ist ganz und gar grausam für den eindruck, den die ehrlichen australischen bürger von europäischen backpackern gewinnen!

furchtbar!

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