Work&Travel oder nicht?

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BluOZ
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Work&Travel oder nicht?

Beitragvon BluOZ » 04.06.2013 - 19:26

G'day mates,

ich heiße Robin, bin 19 Jahre alt und habe eine Frage, die für mich persönlich sehr wirklich wichtig ist. Dazu erstmal ein bisschen Vorgeplänkel, damit ihr wisst worum's geht: Ich hab im Sommer '11 meinen Realschulabschluss gemacht, bin im Anschluss auf ein BK um den IT-Assistenten zu machen. Hab jedoch nach einem halben Jahr gemerkt, dass Programmieren für mich Horror ist, habe mich im März '12 von der Schule abgemeldet. Musste mich irgendwie komplett umorientieren und habe dann einfach blind auf meine Eltern vertraut, die mir was im Öffentlichen Dienst vorschlugen, weil ich einfach gut in Sprachen bin usw. Die Zeit bis zum nächsten Schuljahr habe ich mit einem dreimonatigen Praktikum im Rathaus meiner kleinen Heimatstadt überbrückt. Im Sommer '12 bin ich dann auf ein neues, diesmal kaufmännisches BK gekommen. Habe vor ab 2014 eine Ausbildung in der Justiz zu machen, evtl. auch Bezirksregierung etc. Wenn ich nicht angenommen werde bleibe ich noch ein bissl auf der Schule und probier‘s dann 2015.

Aber jetzt kommt's: Was danach?! Meine Eltern gehen fest davon aus, dass ich bis zur Rente Angestellter im Gericht werde. Aber: Ich habe einfach keinen Bock mein gesamtes Leben Akten zu bearbeiten. Klar, ich will den Job, aber ich will auch NOCH EINMAL im Leben sowas, wie ein echtes "Abenteuer" erleben. Und 28 Tage Urlaub im Jahr sind dafür einfach zu wenig. Ich bin verdammt noch mal erst 19 und das einzige, was ich von der Welt gesehen habe, ist Nordfrankreich im Schneechaos (1 Woche Schüleraustausch). Während andere andauernd auf Mallorca oder sonst wo Urlaub machen, hocke ich zu Hause auf dem Land mit nem Haufen Dorftrotteln deren einziges Ziel es ist sich beim Schützenfest volllaufen zu lassen. Meine Familie ist nun mal nicht eine von der reichen Sorte. Ich bin keiner von diesen Dorfmenschen, ich will die Welt sehen und was erleben.

Vor ca. 9 Monaten, habe ich im Internet meine Brieffreundin kennen gelernt. Ich weiß nicht wieso, aber als ich nach jemandem gesucht habe, war für mich das einzige Kriterium: So weit weg, wie möglich. Mich hat interessiert, wie das Leben auf der anderen Seite des Globus abläuft. Nach anfänglichen Problemen jemanden zu finden, schreibe ich jetzt wie gesagt seit 9 Monaten mit Rebecca. Sie kommt aus Bathurst in NSW. Wir verstehen uns echt gut und haben einige Gemeinsamkeiten, trotz der verschiedenen Welten in denen wir leben. Vor einigen Wochen kam dann der Plan uns irgendwann gegenseitig zu besuchen. Ich habe mich so gut es geht über Australien informiert (bzw. sie informierte mich :D ) und je mehr ich herausfand, umso mehr faszinierte mich dieses Land. Es ist echt atemberaubend, die Natur, Städte und Leute. Ich möchte auf alle Fälle dort hin. Doch wie? Und wann? Ich habe kaum Geld und Australien ist weit weg.

Bisher habe ich folgendes geplant: Während der Ausbildung lege ich mir jeden Monat Geld beiseite und spare. Ich bin eh sehr sparsam mit Geld, trinke nicht, rauche nicht, geh fast nie auf Partys und Feiern etc. usw. Nach den 3 Jahren hätte ich dann zumindest ein kleines Startkapital zusammen.

Und dann geht’s los…Aber: Was mache ich in Australien? Ich habe von Work&Travel gehört, bin mir jedoch nicht sicher, weil ein ganzes Jahr eine verdammt lange Zeit ist. Und wie das dann mit den Jobs klappt…hat da irgendjemand Erfahrung? Es gibt ja dann auch die Möglichkeit mit oder ohne Organisation zu fliegen. Die Orga greift jedoch ne Masse Geld für nichts ab, was ich bisher gelesen habe. Mir würden ja 3 Monate reichen, aber was mach ich den Rest des Jahres?

Ich möchte auch nicht nach einem ganzen Jahr wieder in Deutschland auf der Matte stehen und sagen: So, wer stellt mich ein? Klar, die Ausbildung liegt 1 Jahr zurück, aber andererseits habe ich auch Eigenständigkeit, Flexibilität, Interkulturelle Kompetenz, Toleranz etc. bewiesen Kann mir das zu Gute kommen oder doch negativ gesehen werden? Ich meine: Ich kann doch nicht einfach abhauen, oder etwa doch? Ich habe mitbekommen, dass die meisten W&Tler ihr Ding nach dem Abi durchziehen. Da ist das auch ok, aber nach der Ausbildung? Ich hatte auch vor mich für die mittlere Beamtenlaufbahn beim Kreis zu bewerben. Da kann ich W&T ja komplett vergessen! Außerdem: Wenn ich wieder da bin, bin ich bereits 24 bis 25 und habe keinen Cent verdient!

Alternativ bleibt mir wohl nichts anderes über als ganz normal weiter zu arbeiten und einen "Urlaub" zu nehmen. 28 Tage oder so. Aber das ist eigentlich nicht der Sinn der Sache!

Ihr müsst nämlich wissen: Ich bin ein ziehmlich schüchterner Typ, gehe wie gesagt nie auf Partys oder sowas. Mein Selbstbewusstsein ist relativ schwach. Als Kind (mit ca. 10 Jahren) war ich sogar bei ner Psychologin (hatte aber ihren Beruf verfehlt und mich noch mehr eingeschüchtert). So langsam, aber wirklich langsam werde ich selbstbewusster, gehe aus mir hinaus. Werde umsichtiger und erwachsener. Während andere Work&Travel vielleicht nur machen, um die Party ihres Lebens zu feiern, bin ich wirklich einer der eine Art "Selbstfindungstrip" vorhat. Ich habe schon oft gehört, dass es Leuten geholfen hat, auf eigenen Beinen zu stehen. Sozusagen der "Schubser" ins Leben. Es wäre echt wahnsinn so eine Erfahrung mitzumachen. Und auch die schlechten gehören dazu.

Ein anderes Problem: Meine Eltern, besonders meine Mutter. Ja, ich bin schon 19 und später dann 23/24 aber bei uns gilt halt „Solange du unter unserem Dach wohnst, gelten unsere Regeln.“ (Ausziehen geht während der Ausbildung nicht, hab kein Geld, wenn ich alles sparen muss.) Und bei diesen Regeln sind die nächsten Jahre bereits inbegriffen: Ausbildung. Geld verdienen, Elternhaus übernehmen, Geld verdienen, Familie gründen, Geld verdienen, in Rente gehen, Haus erhalten, Sterben, Vererben. Keine rosigen Aussichten. Meine Eltern hätten echt was dagegen. Sie wissen zwar von Rebecca, aber machen eher Ironische Witze „Und wann fliegst du nach Australien?“ mit Augenzwinkern. Kommt natürlich be********, wenn man das wirklich vorhat.

Ich kann auf keinen Fall mit meinen Eltern darüber reden, ich glaube sie würden verrückt. Besonders meine Mutter, die oft ziehmlich "autoritär" rangeht, würde es das Herz brechen. Sie hat bereits ihre Schwester bei einem Autounfall verloren, und hätte extreme Angst um mich.

Noch ein anderes Thema ist meine Augenkrankheit. Es handelt sich um eine bislang unheilbare, erbliche Sehstörung, die über die Jahre zunimmt. Ich trage seit ich 4 bin eine Brille,und langsam aber sicher wird es schlimmer. Ich sehe das an meiner Mutter: Mit knapp 40 wurde sie aufgrund ihrer stark eingeschränkten Sehfähigkeit arbeitslos. Mir wird es nicht anders ergehen.

Obwohl sich meine Mutter oft sehr um mich sorgt (besonders wenn ich Auto fahre), ist sie manchmal ziehmlich rabiat und ihre "Verbote" sitzen, obwohl ich 19 bin. Andererseits, sagt sie immer ich solle mir meine Wünsche erfüllen, so lange es noch geht (vom sehen her). Dann nennt sie halt ein tolles Auto oder irgendwelche Sachen, aber ich scheiße ehrlich gesagt auf ein Auto. (Auch wenn mir das keiner abnimmt). Mir sind Erfahrungen viel wichtiger als Sachwerte.

Meine Eltern hatten bisher immer Recht und wenn die Frage kommt, ob nicht alles richtig war, was sie bisher entschieden haben; was soll ich sagen? Sie werden sagen, ich würde mir meine Zukunft zerstören. Haben sie Recht? Da kommt wieder der Mist mit der Schüchternheit: Jeder normale Mensch, würde seinen Eltern widersprechen, nur ich habe Angst dass zu tun.

Meine Frage: Was soll ich tun???
Ich bin komplett unschlüssig:
Lebenstraum von Freiheit, Selbstfindung und Abenteuer, aber arm und erstmal ohne Job?
Langweiliges (von den Eltern geplantes) Bürohengst-Leben mit Mercedes vor der Tür des Elternhauses?

Ich weis nicht mehr weiter, brauche echt Hilfe!!! Danke.

BluOZ
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baaart
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Beitragvon baaart » 05.06.2013 - 00:03

Hi BluOZ,
Ich werde meinen ersten Post an dich rausgehen lassen :D
Erstmal folgendes: Ich habe noch keine Work & Travel gemacht (bin 18, dieses Jahr Abi) aber habe es für dieses Jahr noch geplant!

"Während andere andauernd auf Mallorca oder sonst wo Urlaub machen, hocke ich zu Hause auf dem Land mit nem Haufen Dorftrotteln deren einziges Ziel es ist sich beim Schützenfest volllaufen zu lassen"
--> Hört sich ähnlich an wie bei mir :D Aber mal im Ernst, du sagst du willst die Welt sehen, dann mach es verdammt nochmal auch :) Wenn du es jetzt nicht machst, wirst du es sehr wahrscheinlich nie machen, vor allem wenn du dann direkt in den Berufsalltag einsteigst.

"Klar, ich will den Job, aber ich will auch NOCH EINMAL im Leben sowas, wie ein echtes "Abenteuer" erleben."
Das hört sich ja so an, als ob dein Leben bald zu Ende wär. So ein Quatsch, grade wegen solchen Abenteuern lebt man doch oder? :)

Zum Work & Travel ansich kann ich dir leider noch nicht sehr viel sagen, da ich es noch nicht selbst gemacht hab. Da lass dir lieber was von Erfahrenen drüber erzählen, aber wenns ums Thema Geld geht: Du hast dir ja schon einen "finanzplan" aufgestellt, und vielleicht gibts ja neben deiner Ausbildung auch noch kleinere Gelegenheitsjobs? In 3 Jahren kannst du dir bestimmt einiges ansparen, wenn du es wirklich möchtest :)

" Außerdem: Wenn ich wieder da bin, bin ich bereits 24 bis 25 und habe keinen Cent verdient! "
Das würde ich nicht sagen, denn es heißt ja schließlich work & TRAVEL. Du wirst dir einen großen Teil deines Aufenthalts da unten verdienen müssen wenn du nicht vorher schon Reichtümer zusammengespart hast. Das denke ich zumindest ;)

Zu der Sache mit dem schüchtern sein kann ich nur sagen, dass wenn du deine Schüchternheit überwinden willst, dann musst du dich ihr stellen. Ich kann mir vorstellen, dass du nach deinem Australienaufenthalt wesentlich mehr Selbstbewusstsein haben wirst. Ich selbst habe auch nicht vor, viele Partys in Australien zu feiern. Klar, abends ein, zwei Bier mit Freunden in der Kneipe oder irgendwo in der Natur - sofort - aber nur Party machen ist mir nichts.
Ich sehe das mit der Selbstfindung ähnlich wie du :)

Am Besten du baust dir ein Konzept auf und legst das deinen Eltern vor. Wenn sie merken, dass du das wirklich willst und voll dahinter stehst, werden sie auch bestimmt hinter dir stehen!

Aber ich will hier nicht mit großen Worten um mich hauen, ich habs wie gesagt selbst noch nicht gemacht, will aber unbedingt!

Ich wünsche dir noch viel Glück, du packst das schon ;) mach dir nicht so viele Gedanken! :)
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Beitragvon dbmaxpayne » 05.06.2013 - 11:29

Ich muss sagen ich erkenne mich auch ein wenig in Deinem Post wieder^^
baaart hat schon einige Dinge angesprochen, die ich ähnlich sehe.

"Während andere andauernd auf Mallorca oder sonst wo Urlaub machen, hocke ich zu Hause auf dem Land mit nem Haufen Dorftrotteln deren einziges Ziel es ist sich beim Schützenfest volllaufen zu lassen"
Dazu sag ich nur: So true, mate! :-D

Bei mir ist es halt recht ähnlich, ich habe nicht viele Freunde, da auf dem Land hier 1. nicht viel los ist und ich mich 2. mit diesen "Dorftrotteln" einfach auch oft nicht verstehe. Man hat halt vollkommen verschiedene Interessen und Einstellungen zu gewissen Dingen.
Das ist mitunter auch einer der Gründe, warum ich mich dazu entschlossen habe das Work&Travel zu machen. Viel vermissen werde ich nämlich nicht.
Wobei ich das definitiv aber auch vorsichtig sage - man weiß ja nie ;-)
Dazu kommt, wie bei Dir auch, dass ich im Leben noch kaum etwas erlebt habe und außer in Holland und Italien auch noch nie im Urlaub war.
Dazu muss ich sagen, dass ich bereits 26 bin. Das macht die Sache noch etwas trauriger.
Ich habe bisher zwei Ausbildungen gemacht und bin nun seit 2007 als Fachinformatiker tätig.
Der Job füllt mich allerdings auch absolut gar nicht aus und ich merke einfach seit Jahren, wie der Wunsch endlich mal etwas zu erleben immer stärker wird und da ich ja auch (natürlich relativ im Bezug auf W&T gesehen) nicht mehr der Jüngste bin, habe ich mich auch dazu entschlossen meine Zelte hier abzubrechen und für zwei Jahre W&T zu machen.
Im Oktober soll es übrigens losgehen.
Ob das alles so toll wird wie ich denke, bleibt abzuwarten. Ich plage mich nämlich auch mit so einigen Zweifeln, da ich auch nicht der selbstbewussteste Mensch bin, aber ich denke einfach wenn ich es jetzt nicht mache, mache ich es nie.
Von daher kann ich Dir, auch wenn ich selbst noch nicht weg bin, auch nur den Rat geben, den Schritt zu wagen wenn es soweit ist.

Durch meinen Job habe ich natürlich den Vorteil etwas Geld mitnehmen zu können. Etwas sparen wirst Du sowieso müssen, von daher würde ich die Ausbildung auf jeden Fall machen. Auch um nachher nicht mit leeren Händen dazustehen. Bis dahin können Deine Pläne ja auch wieder ganz anders aussehen. Aber so oder so: Du hast noch viel Zeit. Work&Travel geht bis Ende 30, Du bist 19, von daher stehen Dir noch alle Türen offen.

Und egal ob alles so wird, wie Du es Dir denkst oder nicht, ich denke einfach man bereut es nachher mehr es nicht versucht zu haben.

Gruß Mark
cocacola-light
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Beitragvon cocacola-light » 05.06.2013 - 12:53

Ich kann auch nur sagen: MACHEN! Du wirst sonst ewig zurück denken: "Warum bin ich damals nicht gegangen?" Zudem hast du ein Elternhaus, die dich bestimmt im Anschluss auch wieder aufnehmen, egal wie sie zu dem Plan stehen. Sprich, wenn du wieder kommst und nicht sofort einen Job findest, hast du immerhin eine kostenlose Bleibe :wink:

Viele Eltern (gerade welche, die selber wenig/kaum reisen und wenn nur All-In aus dem Katalog) können solch einen Traum natürlich überhaupt nicht verstehen. Dazu kommt, dass Sie auch an deinem Traum "zweifeln" (Ist ja nur eine "Schnappsidee"). Die Konsequenz ist dann, dass sie sich darüber lustig machen und dich nicht für voll nehmen.

Letztendlich musst du dir sicher sein, ob du gehen willst oder nicht. Wenn ja, dann fang an dich ausgiebig zu informieren, Geld zu sparen und deinen Eltern zu zeigen, dass du das wirklich willst. Wissen ist Macht! Oder wie sagt man so schön? Wenn deine Eltern nun mit einem Argument kommen, brauchst du eine (oder mehr!) gute Gegenargumente. Und zwar nicht "ich glaube" sondern "ich weiß". Zeig ihnen, dass du dich wirklich damit auseinander gesetzt hast, du weißt alles über die Sicherheit, Visa, Jobs, das Leben, die Chancen Millionär zu werden, etc. in Australien. Auch das Thema Krankenversicherung sollte bei dir eine wichtige Rolle spielen! Also informiere dich, bevor deine Eltern Fragen stellen...

Wenn du vor Ort auf Jobs (und das Geld) angewiesen bist, dann musst du natürlich ein wenig von der Schüchternheit ablegen. Klar, du musst keine 90/60/90-Frau ansprechen für den Job (falls doch, genieße es!), aber es kostet schon Überwindung, Leute für Jobs anzusprechen, sich vorzustellen, etc. Besonders wichtig ist ein gutes Englisch! Das hilft auch um gute Jobs zu bekommen. Ist dein Englisch nun noch nicht so gut, dann nutze die Zeit auch, um dieses zu perfektionieren! VHS und co. machen das günstig möglich. Oder beginn z.B. mit deiner Aussi-Freundin zu skypen... Übung macht den Meister!!!

Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück und vertrau dir selber mal ein bissel mehr :wink:
Toyota Landcruiser: It's not a car. It's a way of life!
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Beitragvon BluOZ » 05.06.2013 - 14:32

@baaart, dbmaxpayne und cocacola-light und den Rest der Community:
Ganz großes Lob! Selten eine so freundliche und aktive Community gesehen! Nach einem Tag, schon ein Haufen Antworten obwohl ich hier Romane schreibe! Da weiß ich, das ich hier an der richtigen Adresse bin (obwohl ich mich auch noch in anderen Foren rumtreibe :D)

@dbmaxpayne Die Sicht aus deiner Perspektive ist gar nicht so anders als meine. Die Freunde gehen auch nicht über "gute Kollegen" hinaus, und im Grunde hält mich hier nichts. Es ist natürlich mein zu Hause und so fühle ich es auch, aber manchmal kommt einfach Fernweh auf. Die Ausbildung wird auf alle Fälle gemacht. Ansonsten hätte ich ja auch überhaupt kein Startkapital.

@cocacola-light
Viele Eltern (gerade welche, die selber wenig/kaum reisen und wenn nur All-In aus dem Katalog) können solch einen Traum natürlich überhaupt nicht verstehen. Dazu kommt, dass Sie auch an deinem Traum "zweifeln" (Ist ja nur eine "Schnappsidee"). Die Konsequenz ist dann, dass sie sich darüber lustig machen und dich nicht für voll nehmen.

Genau so ist es. Und Vorbereitung ist alles. Mein Englisch ist relativ gut, gerade wieder ne 2+ (Geschäftsbriefe) wiederbekommen. Aber am freien Sprechen scheitert es manchmal. Ich werde mein bestes geben :D
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Beitragvon PhilSchweiss » 06.06.2013 - 20:44

Mittlerweile stehe ich im Berufsleben, habe Kinder und viele Dinge nicht getan. An dieser Stelle ein Tip meinerseits: Tu es! Mein Vater wollte immer, dass ich Arzt oder Anwalt werde, aber es geht in deinem Leben nicht darum, deinen Vater glücklich zu machen, sondern deinem Leben einen Sinn zu geben! Tu wonach dir ist, dann sind alle glücklich =)
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Beitragvon Kakteen » 07.06.2013 - 08:56

Kann es sein, dass deine Eltern deine Australienpläne nicht für voll nehmen, WEIL sie um deine Schüchternheit wissen?
Ich hatte das Problem auch, nur halt nicht so stark. Und auch bei mir hat meine Mutter arg gezweifelt und, als ich sie überreden konnte, zu einer Organisation gedrängt (was ich ihr gottseidank auch ausreden konnte).
Und man muss auch sagen, dass Australien mir schon geholfen hat, mit Leuten umzugehen. Ich bin immer noch grundsätzlich eher Einzelgänger, aber mittlerweile kann ich wenigstens Leute ganz gut ertragen :D
Ich seh das ähnlich wie Baart: Deine Eltern, die ja immerhin eine Fürsorgepflicht haben, müssen sehen, dass du "die Sache selber wuppen kannst", um dir zu vertrauen. Kann gut sein, dass deine Eltern ihre Fürsorge übertreiben, nachdem deine erste Ausbildung gescheitert ist. Aber ihr "Vertrauen" zurückzuerlangen sollte nicht das schwierigste sein.
Vermutlich ist die größere Hürde der vorgefasste Plan, den deine Eltern scheinbar für dich haben. In diese (eigentlich veraltete) Vorstellung von einem geraden Lebenslauf ohne Kurven, Lücken und Abzweigungen passt ein "Gap Year" schlecht rein. Aber da lieferst du ja schon Argumente, indem du das W&T nicht als "Spaßjahr"bezeichnest, sondern als Vorbereitung für höhere Positionen verkaufst.

Fazit: Du hast erschwerte Bedingungen, aber unmöglich ist es nicht - und somit empfehlenswert!
Philso911
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Beitragvon Philso911 » 07.06.2013 - 13:57

Hallo BluOZ!

Erst einmal ein dickes Lob an dich, dass du dich hier zum einen so öffnest, weit ausholst, so dass wir deine Geschichte und Situation verstehen können und zu guter Letzt auch, dass du auf Rechtschreibung und Grammatik achtest. So liest man den Text deutlich lieber und antwortet auch gerne, weil man sieht, dass du dir auch Mühe gibst ;-)

Bezüglich deines Problems:
Ich finde es schon mal stark, dass du dir eine Brieffreundin gesucht hast! Als kleiner Fun Fact vorab: Meine Eltern haben sich per Brieffreundschaft kennengelernt (Papa lebte in Brasilien, Mama in Deutschland. Sie sind noch heute glücklich verheiratet). Es ist auch gut, dass du dir Gedanken um dein Leben und dessen Sinn machst, denn jetzt ist genau die richtige Zeit dazu. Bevor ich auf die Details deines Posts eingehe: Mach es! Geh nach Australien, reise, triff neue Leute, geh aus dir raus, hab Spaß, lebe! Diese Erfahrung wird dein Leben höchstwahrscheinlich stark verändern, du wirst ganz neue Ideen und Möglichkeiten haben und wahrscheinlich auch tatkräftiger werden, weil du den bis dato größten Schritt deines Lebens gewagt haben wirst und dann das erste Mal wirklich über den berühmten Tellerrand geschaut haben wirst. So wie du deine Eltern beschreibst, solltest du Ihnen freundlich, aber bestimmt widersprechen. Sie werden es sicherlich nicht gerade begrüßen, doch ich glaube, wenn du sie ein wenig mit in die Planung einbeziehst, werden sie vielleicht sehen, dass es eine gute Sache ist und dir gut tun wird. Das hoffe ich zumindest! Ich merke bei meinen Eltern immer, dass sie gegen meine Ideen sind, weil ich sie falsch präsentiere. Meine Eltern lieben das Reisen, waren früher ständig in der ganzen Welt auf Achse, haben in verschiedenen Ländern gelebt und ich habe genau das übernommen, ebenfalls bereits (z.T. mit meinen Eltern) in anderen Ländern gelebt und reise unheimlich gern. Als ich jedoch sagte, dass ich nach Australien gehen wollte, haben sie mir nicht ganz geglaubt, dass ich es packen würde, da ich ein sehr fauler Mensch bin. Sie fanden die Idee gut, wollten mich auch unterstützen, allerdings musste ich dafür selbst eine Menge arbeiten. Das ist jedoch eine andere Geschichte. Am Ende haben sie mich in einem Maß unterstützt, das ich noch heute wahnsinnig finde und wofür ich ihnen noch heute nicht genug danken kann, auch wenn ich das vielleicht nur zu selten zeige. Jetzt bin ich abgeschweift. Was ich sagen möchte: Deine Eltern lieben dich offensichtlich über alles und wollen deshalb nicht, dass dir etwas zustößt, dass du so lange so weit von Ihnen entfernt bist, dass du nicht auf den Kopf fällst. Deshalb finden sie die Idee mit Australien vielleicht erst einmal nicht so gut. Aber du kannst ihnen zeigen, dass es dein großes Ziel ist, sie begeistern, sie informieren, sie mit einbeziehen. Denn wie sehr sie dich auch lieben: Irgendwann werden sie sich eingestehen müssen, dass du dein eigenes Leben leben willst und dass du auch nicht immer bei euch im Dorf bleiben möchtest. Heutzutage gibt es Dank des Internets glücklicherweise genug Möglichkeiten, auch über zehntausende Kilometer miteinander in Verbindung zu bleiben. Neben Skype kannst du auch einen Blog führen, Rundmails verschicken und zudem persönlich Mails und Telefonate mit deinen Eltern führen. Sie werden sich weniger zurückgelassen fühlen.

Spare auf jeden Fall ordentlich Geld, Australien ist nicht günstig und es kann manchmal sein, dass du eine Weile ohne Job auskommen musst. Da ist es gut, wenn man etwas auf der hohen Kante hat. Du machst auf mich jedoch den Eindruck, dass du mit einer großen Portion Selbstbewusstsein ziemlich viele Jobs bekommen können wirst. Du bist offensichtlich nicht auf den Kopf gefallen und wenn du in Australien bereits eine Ausbildung in der Tasche hast, wird dir das einen Vorteil gegenüber den Backpackern schaffen, die direkt nach dem Abi losziehen und womöglich noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben! Von einer Organisation würde ich dir abraten. Nicht nur, dass du viel Geld für wenig Leistung ausgibst. Wenn du alles selbst angehst, gewinnst du an Erfahrung, egal in welcher "Größe" oder "Form". Es ist einfacher als gedacht und wenn du mal hinfällst, stehst du wieder auf, kein Beinbruch. Aus Fehlern lernt man bekanntlich. Wie du bereits sagtest: Schlechte Erfahrungen gehören auch dazu.

Wenn sie dich das nächste Mal fragen, wann du nach Australien fliegst, hab eine Antwort parat. "Ich bin noch am Überlegen, vielleicht nach der Ausbildung..." würde schon reichen, um das ganze Thema mal etwas anzuschneiden. Such dir einen Nebenjob für die Wochenenden, indem du beispielsweise kellnerst. Da hast du gleich zwei Vorteile: Du hast viel Kontakt mit fremden Menschen, wodurch du mit der Zeit vielleicht an Selbstbewusstsein gewinnen wirst. Zum anderen ist Kellnern einer der typischsten Backpacker-Jobs überhaupt, und wenn du in deinem Lebenslauf stehen hast, dass du bereits zwei/drei Jahre gekellnert hast, wirkt sich das auf jeden Fall als Pluspunkt aus.

Zeig deinen Eltern vielleicht mal ein paar Bilder von Australien, einfach aus dem Internet. Zeig ihnen, wie schön du es dort findest, such ein paar Blogs von Leuten, die Work & Travel in Australien gemacht haben und zeig sie ihnen. Zeig ihnen deinen Finanzplan auf und wie du gedenkst, das alles zu finanzieren. Hier im Forum gibt es auch einen Thread, in dem es darum geht, was andere bezüglich eines Jobs gemacht haben, als sie aus Australien zurückgekehrt sind. Du wirst merken: Kaum jemand hatte Probleme, im Gegenteil. Das liegt daran, dass unsere Welt immer globaler wird und Auslandserfahrung zu einem äußerst wichtigen Kriterium bei der Wahl der Mitarbeiter geworden ist. Wie du bereits sagtest: Was du an Erfahrungen und Werten erlernst, wirst du auf keine andere Weise bekommen. Eins kann ich dir auf jeden Fall sagen: Egal, wie oft deine Eltern bereits recht hatten, in einem haben sie Unrecht: Dass du dir durch Australien deine Zukunft zerstörst. Da liegen sie leider weit daneben. Ist vielleicht gar nicht ihre Schuld, auf dem Dorf mag es etwas anders zugehen. Aber ich kenne niemanden, der nach Australien oder einem anderen Auslandsaufenthalt plötzlich perspektivlos in der Welt stand und keine Möglichkeiten hatte. Niemanden! Das mag Zufall sein, glaube ich aber nicht.

Was ich dir sagen möchte: Du musst nicht mit deinen Eltern auf Krieg gehen. Taste sie langsam an die ganze Geschichte heran, aber informiere dich vorher, damit du auf jede Frage eine triftige, fundierte und logische Erklärung bereit hast. Bei Fragen wie "Warum?" oder ähnlichem sind auch deine Gefühle und Wünsche eine mehr als legitime Antwort, denn wofür willst du leben? Für deine Eltern, den Kreis und einen sauberen Vorgarten? Oder willst du ein innerlich erfülltes Leben haben, willst glücklich und mit dir eins sein? Ich denke, die Antwort kennst du bereits, wie du in deinem letzten Satz sagst: "Live long and prosper". Floriere! Gedeihe! Lebe dein Leben!

Beste Grüße, viel Mut und viel Erfolg,
Philipp
Neelthe
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Beitragvon Neelthe » 12.06.2013 - 18:03

Hallo BluOZ

Ich muss zugeben, dass ich nicht alle Antworten gelesen habe, also bitte verzeih mir, wenn ich hier und da was von den Anderen wiederhole.

Ich bin vor zwei Wochen aus Neuseeland wieder gekommen und habe da 7 Monate meines grade mal 20Jahre alten Lebens verbracht. Ich muss dazu sagen, dass ich schon als Kind immer viel in den Urlaub gefahren sind, ich in der Schule einen Austausch gemacht habe und überhaupt einiges von der Welt gesehen. Aber das ist überhaupt keine Vorraussetzung dafür!
Ich habe unglaublich viele Menschen in Neuseeland getroffen und wirklich jeder hatte eine andere Geschichte zu erzählen. Ich war selbst erstaunt, wie wenige nach ihrem Abi gegangen sind. Da waren alle dabei von fertigen Studenten, Studenten die grade ihr Bachelor-Arbeit schrieben (ja, in Neuseeland :D), Leute, die gerade ihre Ausbildung fertig hatten und, was ich am beeindruckensten fand, die einfach gekündigt hatten und was Neues machen wollten! Du siehst, es ist also nie zu spät um mal loszulassen und auszubrechen und einfach mal eine Pause vom normalen Leben zu haben.

Ich weiß, das Work&Travel sind auf den ersten Blick nach etwas ganz Großen und vor allem Schwierigen anhört, aber das ist es wirklich nicht, das kannst du mir glauben. Ich weiß noch ganz genau, wie ich vor 8 Monaten total ausgeflippt bin, weil es dann bald los ging und wenn ich jetzt so zurück gucke, ist das völlig unbegründet gewesen. Man kann das nur ganz schwer beschreiben, aber das Leben als Backpacker ist viel einfacher und vor allem freier. Es geht im Prinzip nur darum, was du isst, und wo du schläfst. :D Das hört sich jetzt langweilig an... ach, das wirst du dann schon sehen.

Was ich dir eigentlich mitteilen möchte ist, dass du keine Angst davor haben sollst. Backpacken ist nicht für jeden was, das ist klar. Aber jeder, der es gerne machen möchte, kann es auch tun. Und das ist wirklich völlig unabhängig von Alter und aktuellem Berufsstand. Wenn du ein Abenteuer erleben willst, dann tu es. Deutschland wartet auf dich und du wirst überrascht, vielleicht sogar ein wenig enttäuscht sein, wie wenig sich daheim ändert, wenn du mal ein Jahr weg bist.

Und eins noch: Du hast ganz Recht damit, dass die Qualitäten die du im Ausland erwirbst dir helfen können. Heut zu Tage sind diese viel mehr geschätzt und Work & Travel gilt nicht mehr als Zeitverschwendung!
WorkandTraveller01
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Beitragvon WorkandTraveller01 » 20.07.2013 - 23:26

Ich habe auch Work & Travel in Australien gemacht und war sehr froh um die sachkundige Unterstützung meiner Organisation. Immer wenn ich Fragen zum Arbeiten im Ausland hatte, hat die Agentur mit weiterhelfen können. Eben auch beim Finden von Jobs im Ausland. Mir war es wichtig, dass ich bei einer solchen Unternehmung bei Problemen nicht alleine dastehen. Und das hat mit der Agentur super geklappt.

Link entfernt. Yassakka.
swodi
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Registriert: 12.02.2014 - 23:09

Beitragvon swodi » 12.02.2014 - 23:29

Hey,

ich bin neu hier und stelle mir seit ein paar Monaten auch die Frage: "Soll ich oder soll ich nicht?" :) Ich stehe am Ende meines Studiums und bin auch nicht mehr ganz so jung (26). Jetzt hat sich vor kurzem die Möglichkeit einer befristeten Stelle (für 1,5 Jahre) ergeben und ich bin hin- und hergerissen. Eigentlich ist nach dem Studium ja ein guter Zeitpunkt, aber ich bin in einer Branche, wo man auch nicht händeringend gesucht wird. Daher habe ich natürlich viele Zweifel und komme bei meiner Entscheidungsfindung nicht wirklich weiter. Faktoren sind auch, dass ich jetzt die Möglichkeit hätte, mit einer Freundin zusammen zu starten, und das ich in einer Beziehung bin..
Das mit den Eltern kenne ich übrigens nur zu gut und das ändert sich glaube ich auch nicht mit fortschreitendem Alter.^^ Man ist halt immer "das Kind". Deswegen wissen meine Eltern auch gar nichts von meiner Idee, denn sie würden mir wohl den Kopf abreißen. ;)
Unabhängig von dem Ja oder Nein, ist eine Organisation in 7,5 Wochen realistisch, wenn man die ersten Schritte (Beantragung des Reisepasses und einer Kreditkarte) schon unternommen hat? Fehlt halt noch Visum, Auslandskrankenversicherung und vor allem Flug.
Ich weiß, dass mir diese Entscheidung nicht abgenommen werden kann, aber ich würde mich über Meinungen und Tipps von Menschen freuen, die damit schon Erfahrungen gemacht haben.

Viele Grüße :)
TheTs
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Beitragvon TheTs » 07.09.2014 - 22:01

Abend.
Gebe ich auch mal kurzen meinen Senf dazu.

Ich bin 19. Nächstes Jahr im Februar fertig mit meiner Ausbildung zum Mechatroniker.

Ich hatte immer schon mal Lust auf ein Abenteuer. Meine Freundin (18) ist nun genau seit 2 Monaten in Australien als AuPair. Zu Beginn stand das eigentlich kaum zur Debatte dass ich sie länger besuche. Klar 4 Wochen oder so. Aber jetzt sind wir bald dabei eine 5 Monatige Reise zu planen. Viele werden sagen: 19 Jahre alt, verliebt und blind. Ich gebe zu die wirklich Reiselust hat sich erst in den letzten paar Wochen entwickelt... ABER...

Fakt ist. Wenn man einen Traum hat sollte man ihn leben. Dazu muss man manchmal eben auf andere Meinungen sch**** oder einfach auch ein paar "Umwege" gehen. Man braucht was, was einen antreibt. In meinem Fall ist es das Land zu entdecken und das vor allem mit meiner wundervollen Freundin. Die Momente die dort vor einem liegen... allein schon die Gedanken daran lassen das Ziel imemer näher kommen. Bei dir eben ist es der "Schuck" ins Leben. & man lebt nur einmal! ;)


Pack es an! :)

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