Working Holidays schlecht für spätere Karriere?

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Jojo29
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Re: ...

Beitragvon Jojo29 » 14.01.2006 - 18:25

Phil HL hat geschrieben:
Shue hat geschrieben:Und trotzdem (Geradlinigkeits-Job hin oder her) finde ich nicht, dass man/frau deswegen auf Traeume verzichten sollte. Schon gar nicht, wenn man nach einer Ausbildung suesse 20 oder so ist - schliesslich will man doch noch was erleben im Leben. Wenn der kuenftige Boss einen fragt "Und? Sind Sie in sechs Monaten wieder weg?" sagt man eben "Nein, weil jetzt bin ich wieder da, habe mir diesen Traum verwirklicht und bin sehr gluecklich damit und bin jetzt hochmotiviert zurueck... bla..." Ich halte es fuer Quatsch, dass nur jemand, der im Bereich Reisen und Sprachen arbeitet, das gefahrlos machen kann. Hilfe, das waere dann ja fast keiner von uns...


Mich beschäftigt das Thema schon, weil ich gerne reise und auch mal gerne ne Weile "was anderes machen" würde, mit jungen 26 aber bereits mein Studium hinter mir und ne recht karriereträchtige Position habe. Nur direkt nachm Abi hat mich sowas wir Work&Travel absolut nicht interessiert, da wollte ich lieber schnell ins Studium. Der reiz so ner Sache hat mich erst recht spät ergriffen :wink:

Nun bekomme ich halt solche Sachen und wie sie in Unternehmen angesehen werden live von der Arbeitgeberseite mit. Und man muss es halt mal so sehen: So ne Reise geht ein halbes oder ein Jahr, aber das Arbeitsleben ist ungleich viel länger. Auf jeden Fall sollte man Träume erfüllen (bzw. es zumindest versuchen), denn unerfüllte Wünsche können einen ungleich mehr quälen und das Gefühl was verpasst zu haben kann einen ganz schön fertig machen.
Aber jedem, der noch nicht in nem festen Job gearbeitet hat sei halt gesagt, dass es eben NICHT so einfach und völlig unproblematisch ist wie manche hier es sehen.
Ich habe auch das Gefühl, dass an Menschen in Ausbildungsberufen da andere (nicht so strenge) Erwartungen gestellt werden wie an Akademiker, von denen man da absolut stimmige Lebensläufe erwartet, wenn sie mal "was werden" wollen. Ausland ja liebend gerne, aber eben dann eher 2-3 Jahr im studierten Beruf. Alles andere ist eher privates Vergnügen, das sehr kritisch gesehen wird.
Ich hatte interessanterweise gerade die Situation, dass in meinem Bereich ein neuer Kollege gesucht wurde. Es wurden x Leute interviewt und die Anforderungen waren echt hoch. Da waren wirklich Top Leute dabei aber mein Chef meinte immer nur, dass es einfach nicht reichen würde und dass es so schwer wäre heutzutage gute Leute zu bekommen...
Einen absoluten Wunschkandidaten gab es, das hab ich damals mitbekommen, der hob sich echt meilenweit von den anderen ab. Wieso er ihn dann nicht gleich mit Handkuss nehmen würde, fragte ich.
Naja, da wär so ein Haken bei dem... Er hätte grad keinen Job (schlecht, weil man will ja am ehesten die, die auch andere wollen..) und zwar deswegen weil er seinen letzten gekündigt hatte um mit seiner Frau 1 Jahr mit Motorrädern durch Nord- und Südamerika zu reisen. Das wäre ihm sehr unheimlich, man weiß ja nie bei so Leuten, ob sie sich dann nach so ner aufregenden Sache wieder in das normale Arbeitsleben eingliedern können, wie sie mit Zeiten, in denen nicht so viel Aufregung ist umgehen können, wie sie mit Frust und so umgehen und natürlich wann sies wieder in die Ferne zieht.
Niemand will halt jemanden einstellen, der unzufrieden ist und nur 1 oder 2 Jahre bleibt...
Tja, er hat die Stelle dann bekommen, weil er eben eune ganze Liga besser war als die anderen Bewerber, aber mit nem Magengrummeln meines Chefs und wenn es einen gegeben hätte, der ähnlich gut gewesen wär, dann wärs das gewesen.
Und: Er hat gerade noch in der Probezeit gekündigt. Hatte nichts direkt mit der Reise zu tun, aber ich denke mal das hat ihn etwas weniger kompromissbereit gemacht.
Rein menschlich übrigens ein absolut toller Typ!


Wie passen denn meine Freundin und ich da ins Bild? ;-) Könnte jetzt ja sagen, das ist genau das Gegenbeispiel, da wir auch studiert haben und überhaupt nichts handwerkliches machen.

Klar ist es schwer, wenn man an einen Chef gerät, der so eine Reise für totalen Unsinn hält, aber man kann sowas auch verargumentieren und ich saß auch schon in Vorstellungsgesprächen (auf der einfacheren Seite des Tisches) wo die Personaler von so einer Reise total begeistert waren.

Das ist sehr vom jeweiligen Umfeld und der Firma abhängig.

Das einzige was aus meiner Sicht immer wichtig ist: Berufserfahrung! Wenn man die nicht vorweisen kann wird es allerdings schwer wieder einzusteigen. Zudem muss man sich halt auch klar machen, dass so ein Jahr bedeuten kann, dass man weniger verdient und karrieremäßig einen Schritt zurück geht. Mir wäre es das aber total wert gewesen!

Es ist immer die Frage, wie wichtig einem so eine Reise ist und es gibt einen grossen Unterschied zwischen "das wäre bestimmt ganz toll" und "das will ich unbedingt machen"

You can`t have it all! ;-)
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Beitragvon Mariposa » 14.01.2006 - 22:10

Ich denke auch, es kommt sehr, sehr drauf an, in welcher Situation man ist. Hat man gerade das Studium beendet, etwas gefährlich, zwischen Abi und Studium, kein Problem, schon Jahre Berufserfahrung, auch eher kein Problem, vorher arbeitslos, wird es danach bestimmt nicht einfacher. Mir hat es gar nicht geschadet, nie hatte einer dumm gefragt im Vorstellungsgespräch. Als ich noch in Deutschland arbeitete, fing eine neue Kollegin an. Sie hatte ihr Studium (diplom-ing. FH) mit 22 fertig. Sie erzählte mir später, dass die Personaler sie gefragt hätten, warum sie denn nicht erst reisen will und was sie denn schon mit 22 mit Karriere will. Sie solle sich das gut überlegen...Sie meinte, sie sei nicht der Typ dafür....Also irgendwie gehöre ich auch nicht in ne Firma, wo das so ein Problem ist. Mein Ex-Chef meinte zu mir, er sei neidisch, weil ers auch immer machen wolllte, sich aber nie traute...
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Beitragvon catchat » 15.01.2006 - 09:00

also auch ich bin akademikerin und fand es schon immer recht "einfach", meinen jeweiligen job zu kündigen, um meine träume zu erfüllen. beim ersten mal - klar, da fielen noch alle aus den wolken.
bei vorstellungsgesprächen, als ich wieder hier war, kam natürlich die frage, ob ich denn überhaupt daran denke, ein paar jahre dem chef zur verfügung zu stehen - wo ist das problem?
"mir gefällt diese aufgabe bei Ihnen, ich freue mich darauf etwas leisten zu können, nachdem ich ja nun zeit genug hatte, mich in der welt umzusehen!" - das kann man ganz nett und überzeugend sagen und den "would-be-chef" dabei auch noch bauchpinseln.

nach der 3. kündigung wurde dieser satz natürlich nicht mehr ganz so glaubwürdig, aber da war ich auch von mir aus schon weniger kompromißbereit und habe mich gezielt auf "projekte" beworben - also auf befristete stellen.
und wenn ich dann gefragt wurde nach meinen zukunftsplänen, konnte ich ganz souverän sagen: "ich bin gerade aus dem ausland zurück und freue mich auf eine zeit hier in ....... Dieses Projekt reizt mich! Da Sie nur leider eine befristete stelle vergeben, ist es ja für uns beide gut, wenn ich mich nicht zu sehr für die zeit danach festlege. Weder ich noch Sie können dann enttäuscht werden."
so. easy. ich habe die jobs jedesmal bekommen, übrigens.
liebe grüsse
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Beitragvon Phil HL » 15.01.2006 - 13:25

catchat hat geschrieben:also auch ich bin akademikerin und fand es schon immer recht "einfach", meinen jeweiligen job zu kündigen, um meine träume zu erfüllen. beim ersten mal - klar, da fielen noch alle aus den wolken.
bei vorstellungsgesprächen, als ich wieder hier war, kam natürlich die frage, ob ich denn überhaupt daran denke, ein paar jahre dem chef zur verfügung zu stehen - wo ist das problem?
"mir gefällt diese aufgabe bei Ihnen, ich freue mich darauf etwas leisten zu können, nachdem ich ja nun zeit genug hatte, mich in der welt umzusehen!" - das kann man ganz nett und überzeugend sagen und den "would-be-chef" dabei auch noch bauchpinseln.

nach der 3. kündigung wurde dieser satz natürlich nicht mehr ganz so glaubwürdig, aber da war ich auch von mir aus schon weniger kompromißbereit und habe mich gezielt auf "projekte" beworben - also auf befristete stellen.
und wenn ich dann gefragt wurde nach meinen zukunftsplänen, konnte ich ganz souverän sagen: "ich bin gerade aus dem ausland zurück und freue mich auf eine zeit hier in ....... Dieses Projekt reizt mich! Da Sie nur leider eine befristete stelle vergeben, ist es ja für uns beide gut, wenn ich mich nicht zu sehr für die zeit danach festlege. Weder ich noch Sie können dann enttäuscht werden."
so. easy. ich habe die jobs jedesmal bekommen, übrigens.


Ja klar, wer so etwas vor hat wie Du, bei dem richtet Reisen sicher keinen Schaden an der Karriere an. Und um ein Hostel zu betreiben würd ich das ja fast schon als ideale Vorbereitung ansehen :smile:
Nur wer vor hat die nächsten Jahre seines Lebens als Angestellter zu bestreiten muss sich halt der Vorbehalte (die unterschiedlich ausgeprägt sein können) bewusst sein. Vielleicht war Akademiker an sich auch zu weit gefasst, ich könnte mir vorstellen, dass z.B. bei Sozialpädagogen ein Jahr quer durch Australien reisen eher positiv angesehen wird als jetzt bei nem BWLer.
Und wie Mariposa schon meinte: Zwischen Abi und Studium sicher völlig unproblematisch! Wenns im Studium in die Smesterferien passt sicher auch, nach Ende des Studiums ganz sicher eher kritisch. Aber da kommen viele Absolventen sicher selber drauf, weil sie merken wie schwer der EInstieg ins Berufsleben ohne die berühmten 2 Jahre Erfahrung ohnehin schon ist.
Und wie es mit Job kündigen und ein Jahr Aussteigen aussieht, das ist sicher sehr unterschiedlich. Manche Firmen bieten ja sowas wie ein Sabattical absolut an (ob sie das dann auch gut finden wenns jemand nimmt weiss ich nicht und würd ich nicht automatisch voraussetzen!) udn andere mögen es sicher gar nicht.
Ich will hier aber auch nicht gegen Reisen wettern, nicht falsch verstehen! Heisst ja nicht reisenichtbine.de :wink:
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Beitragvon Jojo29 » 15.01.2006 - 15:02

Phil HL hat geschrieben:Ja klar, wer so etwas vor hat wie Du, bei dem richtet Reisen sicher keinen Schaden an der Karriere an. Und um ein Hostel zu betreiben würd ich das ja fast schon als ideale Vorbereitung ansehen :smile:
Nur wer vor hat die nächsten Jahre seines Lebens als Angestellter zu bestreiten muss sich halt der Vorbehalte (die unterschiedlich ausgeprägt sein können) bewusst sein. Vielleicht war Akademiker an sich auch zu weit gefasst, ich könnte mir vorstellen, dass z.B. bei Sozialpädagogen ein Jahr quer durch Australien reisen eher positiv angesehen wird als jetzt bei nem BWLer.
Und wie Mariposa schon meinte: Zwischen Abi und Studium sicher völlig unproblematisch! Wenns im Studium in die Smesterferien passt sicher auch, nach Ende des Studiums ganz sicher eher kritisch. Aber da kommen viele Absolventen sicher selber drauf, weil sie merken wie schwer der EInstieg ins Berufsleben ohne die berühmten 2 Jahre Erfahrung ohnehin schon ist.
Und wie es mit Job kündigen und ein Jahr Aussteigen aussieht, das ist sicher sehr unterschiedlich. Manche Firmen bieten ja sowas wie ein Sabattical absolut an (ob sie das dann auch gut finden wenns jemand nimmt weiss ich nicht und würd ich nicht automatisch voraussetzen!) udn andere mögen es sicher gar nicht.
Ich will hier aber auch nicht gegen Reisen wettern, nicht falsch verstehen! Heisst ja nicht reisenichtbine.de :wink:


Ich könnte noch hinzufügen, dass ich BWL studiert habe und auch nach wie vor in diesem Bereich arbeite. ;-)

Du hast deine Vorbehalte und die sind ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen bzw. ich kann sie gut verstehen, aber dennoch ist es aus meiner Sicht immer eine Frage der jeweiligen Situation.

Ich denke die wichtigste Frage ist halt: Steht für mich die Karriere an Priorität 1 oder sind es andere Dinge? Falls es die Karriere ist, sollte man so einen Trip tendentiell eher lassen, weil man natürlich ein Risiko eingeht und sich in eine Ungewissheit begibt.
Meine Prioritätenliste ist halt eine andere und deshalb bin ich happy mit meiner Entscheidung gewesen.

Dennoch muss man bereit oder vorbereitet sein berufliche Nachteile oder Verschlechterungen in Kauf zu nehmen. Das steht ausser Frage.
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Beitragvon Phil HL » 15.01.2006 - 15:54

Jojo29 hat geschrieben:
Phil HL hat geschrieben:Ja klar, wer so etwas vor hat wie Du, bei dem richtet Reisen sicher keinen Schaden an der Karriere an. Und um ein Hostel zu betreiben würd ich das ja fast schon als ideale Vorbereitung ansehen :smile:
Nur wer vor hat die nächsten Jahre seines Lebens als Angestellter zu bestreiten muss sich halt der Vorbehalte (die unterschiedlich ausgeprägt sein können) bewusst sein. Vielleicht war Akademiker an sich auch zu weit gefasst, ich könnte mir vorstellen, dass z.B. bei Sozialpädagogen ein Jahr quer durch Australien reisen eher positiv angesehen wird als jetzt bei nem BWLer.
Und wie Mariposa schon meinte: Zwischen Abi und Studium sicher völlig unproblematisch! Wenns im Studium in die Smesterferien passt sicher auch, nach Ende des Studiums ganz sicher eher kritisch. Aber da kommen viele Absolventen sicher selber drauf, weil sie merken wie schwer der EInstieg ins Berufsleben ohne die berühmten 2 Jahre Erfahrung ohnehin schon ist.
Und wie es mit Job kündigen und ein Jahr Aussteigen aussieht, das ist sicher sehr unterschiedlich. Manche Firmen bieten ja sowas wie ein Sabattical absolut an (ob sie das dann auch gut finden wenns jemand nimmt weiss ich nicht und würd ich nicht automatisch voraussetzen!) udn andere mögen es sicher gar nicht.
Ich will hier aber auch nicht gegen Reisen wettern, nicht falsch verstehen! Heisst ja nicht reisenichtbine.de :wink:


Ich könnte noch hinzufügen, dass ich BWL studiert habe und auch nach wie vor in diesem Bereich arbeite. ;-)

Du hast deine Vorbehalte und die sind ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen bzw. ich kann sie gut verstehen, aber dennoch ist es aus meiner Sicht immer eine Frage der jeweiligen Situation.

Ich denke die wichtigste Frage ist halt: Steht für mich die Karriere an Priorität 1 oder sind es andere Dinge? Falls es die Karriere ist, sollte man so einen Trip tendentiell eher lassen, weil man natürlich ein Risiko eingeht und sich in eine Ungewissheit begibt.
Meine Prioritätenliste ist halt eine andere und deshalb bin ich happy mit meiner Entscheidung gewesen.

Dennoch muss man bereit oder vorbereitet sein berufliche Nachteile oder Verschlechterungen in Kauf zu nehmen. Das steht ausser Frage.


Hey, widersprich mir doch nicht immer :razz:
Find ich aber toll, dass das bei Euch so gut geklappt hat! Verrätst Du, in was für ner Art von Firma/Job Du arbeitest?
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Beitragvon Meli » 15.01.2006 - 19:56

Ich denke, man kann hier einfach keine allgemeingültige Antwort geben. Wie schon hier erwähnt worden ist, es kommt auf die individuelle Situation an. Niemand wird einem Anfang 20-jährigen den Vorwurf machen, erstmal etwas von der Welt zu sehen, bevor er sich ins Arbeits-bzw. Studienleben stürzt. Problematischer wird es sicherlich bei den Leuten, die gerade fertig studiert haben bzw. nach dem Studium noch nicht so viel Berufserfahrung gesammelt haben - dort ist der Einstieg nach einem längeren Auslandsaufenthalt sicherlich schwieriger.
Wer bereit ist, mit den Konsequenzen auch leben zu können, z.b. erstmal wieder einige Zeit arbeitslos zu sein, bis man den neuen Job in der Tasche hat, der soll es machen. Nicht in jedem Beruf ist es möglich, aufgrund Projektarbeit nur begrenzte Arbeitsverträge anzunehmen.
Bei Ausbildungsberufen sehe ich auch nicht so das Problem, eher bei Akademikern oder bei Berufen, wo es wichtig ist, immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein - in der Medizin hat sich z.B. vieles nach einem Jahr verändert bzw. weiterentwickelt und da hat man sicherlich mehr Probleme, wieder auf den aktuellen Stand der Dinge zu kommen, wenn man ein Jahr nicht im Berufsleben stand.
Es gibt sicher viele Personalchefs, die ein solches Jahr toll finden (und "Schlüsselqualifikationen" zählen heutzutage schließlich auch noch viel mehr) -aber ebenso muss man eben in Betracht finden, dass es Leute gibt, die es nicht befürworten. Mit dem Satz "was interessiert es mich, was andere Leute denken" oder "für so jemanden würde ich auch nicht arbeiten wollen" ist es da nicht kurz getan, schließlich kann man in der heutigen Zeit nicht unbedingt so wählerisch sein.

Ich würde so einen Schritt immer wieder gehen - allerdings nicht leichtfertig alles aufs Spiel setzen und hinterher, wenn die tolle Reise vorbei ist, massive Probleme zu haben, wieder hier Schritt zu fassen.
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Beitragvon leinaDM » 25.01.2006 - 18:46

Hmm...wenn man sich das so anhört, lässt einen das je echt mel nen bissl depressiv werden... ;o) ......ich fasse zusammen:
Ein Mensch ist
1. ein Langweiler, hat aber einen guten Job.
oder
2. ein interessanter Typ, allerdings arbeitslos.

Ich weiß, die Aufstellung ist ein klein wenig vereinfacht aber es gibt halt niemals nur schwarz oder weiss bzw. nur eine einzige Grauzone dazwischen.....das Leben deckt doch (symbolisch!!) immer irgendwie das gesamte Farbspektrum ab und irgendwie gehts immer weiter...natürlich ist man mit einem solchen Traum (hier: WHV) unter 82 Millionen irgendwie immernoch ein absoluter Exot und wird es vermutlich auch immer bleiben...allerdings gibt es da einen interessanten Spruch: "Lebe nicht, um zu arbeiten, arbeite um zu leben!" (sehr abgedroschen, ich weiss ;o) )...und das sollte doch jeder beherzigen......vor allem wenn er soetwas wie eine "Auszeit" plant....natürlich ist das meine rein subjektive Meinung....allerdings wird doch das Leben erst interessant, wenn man eben nicht genau weiss, was "danach" kommt oder genau passieren wird.....wer als "Kontrollfreak" einen Trip durch die Welt o.ä. plant, sollte meiner Ansicht nach ernsthaft seine Motivation hinterfragen......

Verschneite Grüsse von einem grenzenlos optimistischen Träumer

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Beitragvon Jojo29 » 26.01.2006 - 11:18

leinaDM hat geschrieben:Hmm...wenn man sich das so anhört, lässt einen das je echt mel nen bissl depressiv werden... ;o) ......ich fasse zusammen:
Ein Mensch ist
1. ein Langweiler, hat aber einen guten Job.
oder
2. ein interessanter Typ, allerdings arbeitslos.



Woraus leitest du das ab? Fühle mich jedenfalls nicht als Langweiler, obwohl ich einen guten Job habe. Das ist mir ein bisschen zu sehr verallgemeinert.

Ansonsten finde ich es nicht verwerflich bzw. sogar notwendig, dass man im Vorfeld auch mal einen Gedanken über das 'danach' verschwendet, speziell wenn man keine 22 mehr ist.
Wobei für wahre Kontrollfreaks eine solche Reise sicher nicht das richtige ist. Ich glaube aber auch, dass diese Leute niemals ihren Job für sowas kündigen würden, eben weil es halt nicht komplett kontrollierbar ist, sondern Risiko darstellt.
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Beitragvon Phil HL » 26.01.2006 - 13:07

Jojo29 hat geschrieben:
leinaDM hat geschrieben:Hmm...wenn man sich das so anhört, lässt einen das je echt mel nen bissl depressiv werden... ;o) ......ich fasse zusammen:
Ein Mensch ist
1. ein Langweiler, hat aber einen guten Job.
oder
2. ein interessanter Typ, allerdings arbeitslos.



Woraus leitest du das ab? Fühle mich jedenfalls nicht als Langweiler, obwohl ich einen guten Job habe. Das ist mir ein bisschen zu sehr verallgemeinert.

Ansonsten finde ich es nicht verwerflich bzw. sogar notwendig, dass man im Vorfeld auch mal einen Gedanken über das 'danach' verschwendet, speziell wenn man keine 22 mehr ist.
Wobei für wahre Kontrollfreaks eine solche Reise sicher nicht das richtige ist. Ich glaube aber auch, dass diese Leute niemals ihren Job für sowas kündigen würden, eben weil es halt nicht komplett kontrollierbar ist, sondern Risiko darstellt.


Ich kann Jojo da nur zustimmen:
Kontrollfreaks finden nun wirklich überhaupt nichts tolles daran aus ihrem gewohnten Umfeld auszusteigen und ein Jahr lang ohne detaillierten Plan in einem unbekannten land am anderen Ende der Welt herumzureisen und sich womöglich noch die nächsten paar Nächte mit Gelegenheitsarbeiten (ohne Arbeitsvertrag und gar nur 2 Wochen vielleicht) zu verdienen. Nene, die treiben sich nicht hier rum, und ich kenne sehr wohl welche :-)

Aber ehrlich gesagt, wer sein Studium abgeschlossen hat bzw. schon im Berufsleben steckt und einfach so ohne Grübeln "Nach mir die Sintflut" ein Jahr abzischt, den halte ich lieb gesagt für ziemlich naiv.
Ich hatte durch mein Duales Studium relativ wenig Probleme beim Berufseinstieg nach dem Studium, aber von meinen ehemaligen Mitschülern, die an "normalen Unis" waren hab ich einiges mitbekommen wies bei denen lief... Die haben wirklich die momentane Lage in diesem Land schwer gespürt (und hey, ich bin wirklich keiner dieser notorisch-deutschen Jammerer), deshalb möchte ich nur ins Bewusstsein rufen, dass man das nicht unterschätzen sollte.
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Beitragvon leinaDM » 26.01.2006 - 16:54

Okay okay...war vielleicht wirklich ein wenig zuuu sehr verallgemeinert... :wink: .....denke ich bin halt einfach ein komischer Kautz.......ich für meinen Teil (mag an meinen kindlichen 22 liegen :grins: ) bin glücklich, wenn ich mir ne mini bude leisten kann und nen pfund brot im kühlschrank hab...daher stelle ich persönlich meinen wirtschaftl. werdegang hinter meine "Träume" zurück...ob das nun 'sinnvoll' ist oder nicht, für mich ist es (zumindest momentan(und das zählt für mich)) mein weg.....vielleicht wird mir das eines tages mal Nachteile irgendeiner Art bescheren aber dann ist es eben so...da dies meine freie Entscheidung war, kann ich mir nicht vorstellen, jemals etwas derartiges übermässig(!!!) zu bereuen.......und zum Thema Studium....natürlich würde ich mich auch einmal gerne zu den Ingenieuren zählen...aber momentan liegen meine Prioritäten einfach anders....und wer kann schon sagen, was das Leben noch für einen bereit hält (auch wenn das aus der Sicht vieler Menschen als realitätsfremd gedeutet wird :smile: )

LG

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Beitragvon Bine » 26.01.2006 - 17:37

Hallo Leina,

nein, nein ... ich finde Deine Einstellung klasse. Sie ist gesund und wird Dich dahin "tragen", wohin Du wirklich möchtest.
Sich von diesem "gesellschaftlichen Druck" nicht leiten zu lassen, bereits mit 25 eine cool ausgestattete Wohnung und einen gutbezahlten Job zu haben, finde ich jedenfalls besser, als "mit dem Strom zu schwimmen".
Diese Menschen werden nämlich auf Lange Sicht glücklicher und ausgeglichener sein.
Was glaubst Du, wieviel Akademiker (sogar mit Doktortitel) ich schon in der Welt als Tourguides, Parkranger oder Surflehrer usw. usw. getroffen habe. Sie alle wollten erst den "normalen" Weg gehen, haben sich dann jedoch umorientiert .... und .... und das ist wichtig.... sind rundum glücklich, auch mit wenig Geld und wenig von dieser sogenannten gesellschaftlichen Anerkenung.

Gruss
Bine :cool:
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Beitragvon leinaDM » 30.01.2006 - 18:33

Ich würd ja jetzt gerne noch was dazu sagen oder etwas hinzufügen....aber besser hätt ichs auch nicht ausdrücken können....und....hmm...parkranger...warum eigentlich nicht?! :grins:

Grüsse
Daniel
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Beitragvon Lottchen » 28.05.2006 - 12:14

Nachdem in diesen Thread mit großem Interesse gelesen habe, möchte ich mal meine Situation schildern:

Ich bin 23, könnte im August mein Diplom abgeben und mich mit meiner Verteidigung im September auf den Arbeitsmarkt werfen lassen.

Nun dreht sich schon länger in meinem Kopf die Frage, was will ich machen und welche Qualifikationn benötige ich dazu. Ich habe ein großes Defizit und das liegt bei den Sprachen!!! Ich habe noch nie einen längeren Auslandsaufhalt gemacht. Im Studium konnte ich es nicht einschieben, weil mir das Geld oder Rahmenbedingungen (wie fehlende Scheine) fehlten.

Mein Prof. (der mich in meiner Diplomarbeit betreut und bei dem ich verteidigen werde) hat mir eine Option gegeben: Er stellt meine Arbeit zurück, d.h. die Arbeit ist angemeldet (muss ja auch im August abgegeben werden), aber wird solange ich im Ausland bin, nicht verteidigt und damit werde ich nicht exmatrikuliert. Gelte weiter als Studentin, die ein Urlaubssemester aufgrund eines Auslandsaufenthaltes nimmt.

Sollte ich das 'Angebot' annehmen, um jetzt die Chance zu ergreifen? Oder sollte ich doch meinen Kopf 'einschalten', weil ich doch nicht gleich meinen "Karriere" in Angriff nehme? Und damit meine Ausgangsposition als Absolvent zu verschlechtern?

Und was ist mit dem Argument, seine Qualifikationen um bessere Sprachkenntnisse zu erweitern, und nicht zu vergessen seine Schlüsselqualifikationen zu stärken????

Meine zweite Option ist, den Abschluss "korrekt" zu machen und dann mit meinem Diplom (BWL) zu gehen. Damit könnte ich mir die Möglichkeit schaffen, auch Ausschau nach einer Anstellung/Praktikum in Neuseeland/Australien im BWL-Zweig zu halten. Und damit das Argument ich wäre nur aus Freizeitvergnügen ins Ausland gegangen, abzuschwächen. Aber wie groß ist die Chance auf solch ein Jobangebot?

Die dritte Option ist natürlich sich mit meinem jetzigen Lebenslauf (der meiner Meinung nicht übel ist, außer fehlender Auslandserfahrung) auf den Arbeitsmarkt zu begeben und in ein paar Jahren auf WHV zurückzukommen!?!

Auch wenn es sich nicht so anhört, ich bin motiviert ins Ausland (WHV) zu gehen, aber sollte ich jetzt aufs Herz oder den Kopf hören?

:?:
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Beitragvon floggge » 29.06.2006 - 11:48

Ihr macht mir ja Angst!

Nachdem ich jetzt meinen Diplom-Ingenieur vor 2 Monaten bekommen habe, mach ich jetzt noch ein halbes jahr WHV. Ich mach das eigentlich, um noch n bischen was anderes zu sehen, aber auch um meine Sprachkenntnisse zu verbessern, und dann doch noch den von allen immer so geforderten(Schlüsselqualifikationen, blabla) Auslandsaufenthalt zu haben.

jetzt les ich hier die ganze zeit, dass das eher schlechter für die Karriere ist, wobei ich mir aber das gegenteil erhofft habe :sad:

ich hoff aber dass wenn man diesen richtig verkauft, also: nein ich fahr jetzt nicht die ganze zeit wieder weg, ja kein problem mich wieder an die arbeitswelt zu gewöhnen, da ich ja DU auch gearbeitet habe.

Dann überwiegen doch die Vorteile(hoffe ich zzumindest)

Naja, eh zu spät mir darüber gedanken zu machen, in 4 Tagen geht mein Flieger...

Vielleicht sieht man sich
catchat
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Beitragvon catchat » 29.06.2006 - 15:11

jetzt les ich hier die ganze zeit, dass das eher schlechter für die Karriere ist


komisch, WO liest du das denn?
liebe grüsse
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Beitragvon Phil HL » 29.06.2006 - 16:49

floggge hat geschrieben:Ihr macht mir ja Angst!

Nachdem ich jetzt meinen Diplom-Ingenieur vor 2 Monaten bekommen habe, mach ich jetzt noch ein halbes jahr WHV. Ich mach das eigentlich, um noch n bischen was anderes zu sehen, aber auch um meine Sprachkenntnisse zu verbessern, und dann doch noch den von allen immer so geforderten(Schlüsselqualifikationen, blabla) Auslandsaufenthalt zu haben.

jetzt les ich hier die ganze zeit, dass das eher schlechter für die Karriere ist, wobei ich mir aber das gegenteil erhofft habe :sad:

ich hoff aber dass wenn man diesen richtig verkauft, also: nein ich fahr jetzt nicht die ganze zeit wieder weg, ja kein problem mich wieder an die arbeitswelt zu gewöhnen, da ich ja DU auch gearbeitet habe.

Dann überwiegen doch die Vorteile(hoffe ich zzumindest)

Naja, eh zu spät mir darüber gedanken zu machen, in 4 Tagen geht mein Flieger...

Vielleicht sieht man sich


Ich würde sagen viel Spaß, genieß die Zeit und koste sie voll aus :grins:
Und Gedanken über danach machst Du Dir danach.
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Beitragvon Blade » 15.10.2009 - 17:41

Hallo zusammen,

wirklich interessante Sache hier, ich stehe derzeitig vor einer ähnlichen Entscheidung. Ich denke persönlich ein Auslandsaufenthalt ist immer positiv zu bewerten, egal ob Reisen, Arbeiten etc.

Ob dadurch die Chancen auf einen Job besser oder schlechter sind, kann man pauschal auch nicht sagen, es gibt sicherlich Personaler die sowas sehr positiv bewerten und dann andere wieder, die es weniger positiv sehen. Ich hatte das selbe Problem, mein direkter Vorgesetzer fand es gar nicht schlecht und hat erzählt, dass er etwas ähnliches auch in meinem Alter direkt anch dem Studium/Ausbildung machen wollte und damals hat die selbe Firma (Personalabteilung) den Antrag schon abgelehnt. Er hat sich dann dafür entschieden den Job zu machen und ist beruflich jetzt auch wirklich weit und war über die Firma auch wirklich sehr häufig im Ausland. Bei mir hat auch die Personalabteilung meinen Antrag abgelehnt und ich bin jetzt auch durch die Firma ins Ausland gekommen.

Jedoch ist es etwas anderes beruflich im Ausland zu sein oder dort zu reisen, erst recht wenn das Land sehr ähnlich zum Heimatland ist, was bei mir der Fall ist und ich lerne auch keine neue Sprache, höchstens einen neuen Akzent.

Wie Darla schon gesagt hat, sollte man schon gucken, dass der Lebenslauf etwas passt, erst recht für hochqualifizierte Jobs, daher werde ich natürlich auch erstmal Berufserfahrung sammeln noch für ca. 1-2 Jahre und das Geld sparen und mich dann auf den Weg ins Ausland machen für ca. 6-12 Monate und dann versuchen wieder einen neuen Job zu bekommen.

Natürlich fällt es mir nicht leicht einfach zu kündigen, aber ehrlich gesagt, bin ich der Meinung, wer etwas kann und etwas gerne macht und dabei noch flexibel ist, bekommt auch einen Job und wer ist nicht flexibel, der auf Reisen geht!?

Ich sage jetzt einfach, macht euch nicht so viele gedanken, dabei mache ich sie mir selber, ob es die richtige Entscheidung wäre einfach zu kündigen, man weiß es nicht...

Naja sobald man eine Tür schließt öffnet sich eine neue....leider wird man nie den direkten vergleich zwischen den beiden optionen haben....

habe z.b. damals die schule gewechselt, da ich so frustiert war und aus mir ist doch noch was geworden und es war die beste entscheidung, die ich je in meinem leben getroffen habe...

gruß
Ki.Ba
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Beitragvon Ki.Ba » 09.03.2010 - 07:57

Also ich denke es liegt nicht am Reisen direkt, sondern an der Situation, dass man längere Zeit nicht in seinem Beruf gearbeitet hat. Wenn man jetzt z. B. seine Fachhochschulreife macht und danach wieder in seinen alten Job will oder arbeitslos war, dann sieht das eben schlecht damit aus.
Ich glaube die meisten Arbeitgeber denken einfach, man sei eingerostet. Und ich sehe das so: Ich bin mitlerweile eingerostet.
Berlin 1981
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Beitragvon Berlin 1981 » 06.06.2010 - 22:16

Hallo zusammen,

ich überlege derzeit, ob Work & Travel für mich eine sinnvolle Üœberlegung ist. Ich arbeite derzeit bei einer Zeitarbeitsfirma und habe dort einen unbefristeten Vertrag. Von dieser Zeitarbeitsfirma bin ich jetzt schon seit 1 1/2 Jahren bei EINEM Arbeitgeber angestellt. Der Job gefällt mir leider nicht und somit denke ich über eine Work & Travel Auszeit nach. Weiss jemand, ob man sich von einer Zeitarbeitsfirma ggf. für ein halbes Jahr "freistellen" lassen kann. D.h., dass ich meinen Job in dem jetztigen Unternehmen aufgebe, wenn ich dann aber wiederkomme, ich meinen Vertrag bei der Zeitarbeitsfirma wieder aufnehmen kann und dann in ein anderes Unternehmen vermittelt werde. Habt ihr damit Erfahrungen gemacht?
Vielen Dank.

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