Thailand: Moskitoschutz und Schuhfrage

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Xenia
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Thailand: Moskitoschutz und Schuhfrage

Beitragvon Xenia » 07.02.2007 - 02:12

Hallo liebe Traveller

Nun, ich bin Momentan immer noch in Australien, war aber gerade eine Woche in Bali und deswegen sind bei mir einige Fragen wegen Moskitoschutz aufgekommen. Irgendwie bin ich etwas Paranoid was diese kleine Tierchen anbelangt.

In Thailand herrscht ja ein Hochrisikogebiet fuer die Japanische Encephalitis (Info: Wird von Muecken uebertragen, vorallem in Laendlichen Gebieten, ein Dritterl stirbt, der andere Drittel hat unheilbare Gehirnschaeden, jedes Jahr 50 000 neue Kranke, vorallem Einheimische). Wie bei den Infos beschrieben ist die Krankheit vorallem fuer diejenigen Gefaehrlich welche sich in laendlichen Gegenden aufhalten. Ich moechte sehr gerne den Norden und den Nordosten bereisen. Dazu auch die Staedte und natuerlich auch runter in den Sueden. Da ich in der Monsunzeit, sprich Juni und Juli, in Thailand bin, mache ich mir halt schon etwas Sorgen. Vorallem da die JE nicht die einizge Krankheit ist die per Muecken uebertragbar ist.

Nun meine konkreteren Fragen. Wuerdet ihr mir eine Impfung empfehlen? Wie seid ihr (die, die nicht nur Staedte angeschaut haben sondern auch Nationalparks und laendliche Doerfer) damit umgegangen? Welche Schutzmasnahmen wuerdet ihr mir empfehlen (muss alles in Australien einkaufen)?

Ich weiss es hoert sich wirklich etwas Paranoid an, aber ich hatte in den letzten paar Monaten zwei Kollegen welche in Suedamerika an Dengue und an Malaria erkrankt sind. Das alles macht mich eventuell zur Zeit etwas sensibel auf dieses Thema.

Dann noch eine kurze Nebenfrage wenn ich schon dabei bin. Ich habe Trekkingschuhe (tiefe Goretex) und Trekkingsandalen (TEVAs). Welche wuerdet ihr mir empfehlen mit nach Thailand zu nehmen? Ich moechte im Norden etwas wandern gehen, aber nicht allzu krasse Dinge und auch ab und an ein paar Nationalparks angucken. Was meint ihr dazu?

Also ich moechte mich schon jetzt fuer die Antworten bedanken!

Liebe Gruesse
Xenia
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Chacco
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Beitragvon Chacco » 07.02.2007 - 11:08

Hallo Xenia, also was die japanische Encephalitis angeht, du warst doch auch lange in Cairns, ist auch dort vertreten, genau wie Dengue.
Eigentlich nur für Kinder und alte Leute gefährlich, die Zahl 50000 bezieht sich auch nicht auf Thailand, sondern auf die ganze Welt.
Hab hier noch nie von ganzen Epidemien gehört, nur am Dengue sterben jährlich viele, vor allem alte, Leute in Thailand. Letztens sind auch welche erfroren, aber das ist ein anderes Thema.
Mein Mückenschutz besteht ausschliesslich aus Spray oder Lotion, ich bin vielleicht auch etwas leichtsinnig, denn Stiche hatte ich schon massig, sowohl in Australien, als auch hier.
Bin auch viel in ländlichen Gebieten unterwegs hier, aber geimpft bin ich nur gegen Hepatitis (A+B).
Die wahrscheinlichkeit, dass du dir was einfängt, ist relativ gering, aber definitiv nicht zu niedrig, dass man es ignorieren sollte.
Wenn du dich durch ne Impfung sicherer fühlst, mach es.
Was die Schuhe angeht, Thongs reichen auch, geschlossene Schuhe wären mir in dem Klima hier beim Trekking zu warm.
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Beitragvon schreihals » 07.02.2007 - 12:16

Chacco hat geschrieben:Was die Schuhe angeht, Thongs reichen auch, geschlossene Schuhe wären mir in dem Klima hier beim Trekking zu warm.


tangas um die füße wickeln? oder was sind thongs? :grins:

edit: ah okay, so ne art flip flops...
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Beitragvon catchat » 07.02.2007 - 15:53

war in malaysia sehr viel wandern und mir wären beim zustand der pfade thongs definitiv und ganz klar zu rutschig gewesen.

ich hatte meine knöchelhohen leder-trekkingschuhe mit. abends sofort ausziehen und auf der veranda lüften lassen, nackte füsse in offene sandalen - alles war gut, keine probleme mit ....ähh...gerüchen.
liebe grüsse
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Beitragvon Xenia » 08.02.2007 - 06:47

@Chacco: Nun ich bin eventuell etwas ueberempfindlich auf Muecken, deswegen dieser Beitrag :oops: Also klar, Australien hat JE auch, aber es ist kein Hochrisikokeitsgebiet. Thailand hingegen schon, was einiges ausmacht. In Australien wurde wohl noch kaum jemand mit JE infiziert, in Thailand doch recht viele. Nun eventuell nehm ich einfach Malarone oder so was. Ich geh halt hier in Australien noch zu nem Onkel Doc und lass mir was verschreiben, was nicht grad allzusehr Nebenwirkungen hat.

Thongs fuers Wandern moechte ich eigentlich nicht anziehen, aber die Trekkingsandalen sind ja eigentlich recht stabil. Klar nie so gut wie ein Trekkingschuh, aber ich werd auch nicht grad die kassesten Dinge bewandern, das macht mein Koerper dann ploetzlich nicht mit wenn es so heiss und feucht ist.

@Catchat: Hehe, naja Gerueche sind mein letztes Problem. Falls ich wirklich mal Schweissfuesse haben sollte, naja dann Pech gehabt fuer die Leute drum herum. Kann man ja auch waschen.

@Schreihals: Hm Tangas zum um die Fuesse wickeln. Nun interessante Idee, aber ich glaube ich bleibe bei meinen Hawanaias (Flip Flops die beinahe jeder in Australien traegt).

Vielen Dank fuer die Antworten, ich werd wohl meine Trekkingsandalen mitnehmen. Kalt wird es hoffentlich im Juni und Juli nicht so sehr, dass ich darin erfriere. Sonst kann ich ja noch Socken anziehen, sieht sicher sehr modisch aus :twisted:

Werd mich mal ev hier von nem Doc beraten lasse, obwohl ich einfach bissel an den Typen hier in Australien zweifle. Wir hatten bis jetzt nur Typen die echt keinen blassen Dunst von ihrem Handwerk hatten leider :(
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Beitragvon Rigana » 08.02.2007 - 09:11

Hier in Deutschland bin ich fuer meine Impfungen zu einem Zentrum fuer Reisemedizin gegangen, wo die Aerzte mich super beraten haben und gut Bescheid wussten! Die Impfstoffe hatten sie dann auch alle auf Lager, sodass man sich gleich an Ort und Stelle impfen lassen konnte. Solche Einrichtungen sollte es doch auch in Australien geben - denn von einem Allgemeinmediziner kann man in der Hinsicht eigentlich nicht viel erwarten.

Gegen JE habe ich mich persoenlich nicht impfen lassen, aber ich habe Suedostasien ja auch in der Trockenzeit bereist, wo das Risko nicht ganz so hoch ist. Abends dann meist lange Hosen getragen und etwas langaermliges, um den Moskitos nicht noch mehr "Angriffsflaeche" zu bieten und dann natuerlich Moskitospray mit DEET. Hatte nur im Sueden am Strand mit den Muecken zu kaempfen, ansonsten wurde ich nicht viel gestochen.

Nun eventuell nehm ich einfach Malarone oder so was.


Gegen JE? Ist das nicht nur zur Malaria-Prophylaxe? Und wenn du nur in Thailand bleibst und nur ein wenig Trekking in Chiang Mai oder so machst, solltest du auch ohne auskommen. Malaria gibt es in einigen Grenzregionen, aber ich glaube, dass ich deswegen keine Prophylaxe nehmen wuerde. Da schaden dir die Pillen doch viel mehr, als dass es das Risiko rechtfertigen wuerde. Hoechstens Stand-by, aber eigentlich ist eine Apotheke und ein Arzt nie weit in Thailand.
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Beitragvon Chacco » 08.02.2007 - 10:57

@Xenia: guck einfach mal hier.
Die japanische Enzephalitis wird nur zwischen Mai und Oktober übertragen, Impfung nur bei Reisen < 4 Wochen empfohlen.
Hab woanders gelesen, dass in Risikogebieten zur Risikozeit etwa jeder 200ste Mückenstich die japanische Enzephalitis überträgt.
Bei jungen Leuten hat das auch gar keine großen Nebenwirkungen, vielleicht hatte ich das sogar auch schonmal.
Und natürlich sind Trekkingsandalen empfehlenswert für die meisten, ich habe immer Thongs an, wenn ich im Dschungel unterwegs bin, das reicht mir.
Malaria ist normalerweise eh kein Thema und auf keinen Fall würd ich Malarone nehmen, möglicherweise ist dann dein Urlaub dahin, weil du dich so schlecht fühlst.
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Beitragvon Xenia » 08.02.2007 - 11:09

@Rigana: Danke fuer die Infos. Nein natuerlich nicht gegen JE, sondern gegen Malaria :) Nun ja ich weiss eben ja selber nicht genau, WIE schlimm es wirklich ist. Wie oben geschrieben habe ich einfach gerade zwei Kollegen welche an Malaria und Dengue leiden. Das macht mir halt etwas Bauchschmerzen.

@Chacco: Nun klar mit den Thongs kann man auch laufen, ich habe halt einfach eh schon etwas kabutte Fussgelenke und pass da lieber immer auf, auch wenns nicht arg rauf oder runter oder so geht.

Hm ich bin zwischen Mai und Oktober in Thailand :) und auch ueber 4 Wochen, naemlich mindestens 8. Das war keine gute Beruhigung *gg* :)

Jo das Malarone diese Nebenwirkungen hat, habe ich gelesen. Ich werde mal schauen ob es so ein Institut irgendwo hier gibt und mich mal beraten lassen, ob es eventuell Mittel gibt mit weniger Nebenwirkungen oder so.
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Beitragvon Chacco » 08.02.2007 - 12:16

Xenia hat geschrieben:Jo das Malarone diese Nebenwirkungen hat, habe ich gelesen. Ich werde mal schauen ob es so ein Institut irgendwo hier gibt und mich mal beraten lassen, ob es eventuell Mittel gibt mit weniger Nebenwirkungen oder so.

Hol dir halt ein Standby-Medikament als Beruhigung, aber mehr wird dir auch kein Tropenmediziner empfehlen. Malaria ist nur in Teilen des goldenen Dreieicks sehr gefährlich (besonders resistente Art) und an der Grenze zu Kambodscha häufiger anzutreffen. Im gegensatz zu Malaria ist Dengue weitaus gefährlicher (auch in Queensland gab es einige Fälle) und vor allem gibt es keine Impfung dagegen.
Beim ersten Mal ist aber auch Dengue nur unangenehm, nicht aber tödlich.
Also nicht zu viel Sorgen machen, es passiert nur in den seltensten Fällen was, die Wahrscheinlichkeit, dass du in Bangkok von nem Motorrad angefahren wirst, ist weitaus größer ;)
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Beitragvon Mari » 08.02.2007 - 16:38

Ehm, kleine Zwischenfrage ...

Ich kenne Malarone nur als Stand-by gegen Malaria.

Kann man das gleichzeig auch als Prophylaxe verwenden? Wäre mir nämlich neu ....
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Beitragvon Chacco » 08.02.2007 - 16:50

Mari hat geschrieben:Ehm, kleine Zwischenfrage ...

Ich kenne Malarone nur als Stand-by gegen Malaria.

Kann man das gleichzeig auch als Prophylaxe verwenden? Wäre mir nämlich neu ....

Ach so, das mag sein, Rigana hatte gefragt, ob das nicht Prophylaxe ist, da bin ich einfach mal von ausgegangen. Hab mich mit dem zeug noch nie groß auseinandergesetzt.
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Beitragvon Tofi » 08.02.2007 - 20:49

Auf gar keinen Fall sollte man sich ein Stand-Bye Medikament wie Malarone mitnehmen. In einem Land das eine so gute medizinische Versorgung wie Thailand hat ist dies ersten unnötig und zweitens gefährlich.

Selbstmedikation bei Malaria ist idiotisch.

Willst du dir bei Fieber geich Malarone reinpfeifen? Lass bloß die Finger von dem Mist, das ist für Expeditionen geeignet und sonst für nix.
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Beitragvon Rigana » 09.02.2007 - 04:50

Mari hat geschrieben:Ehm, kleine Zwischenfrage ...

Ich kenne Malarone nur als Stand-by gegen Malaria.

Kann man das gleichzeig auch als Prophylaxe verwenden? Wäre mir nämlich neu ....


Ja, Malarone wird auch zur Prophylaxe verwendet. Habe hier unterwegs auch einige Leute getroffen, die es eingenommen haben. Allerdings eher in Kambodscha und Laos.. in Thailand ist das ja eigentlich unnoetig.
Alternative ist sonst fuer die Meisten Doxycyclin, ein Antibiotikum.

Und Stand By Medikamente sollte man natuerlich nur einnehmen, wenn absolut kein Arzt in der Naehe ist.. wenn du dein Gewissen damit beruhigen magst, nimm es mit. Aber einen Arzt findest du hier in Thailand ueberall und die kennen sich dann auch alle bestens mit all den tropischen Krankheten aus. ^^
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Beitragvon Mari » 09.02.2007 - 08:58

Rigana hat geschrieben:
Ja, Malarone wird auch zur Prophylaxe verwendet.


Ah, okay.
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Beitragvon schreihals » 09.02.2007 - 10:51

Tofi hat geschrieben:Auf gar keinen Fall sollte man sich ein Stand-Bye Medikament wie Malarone mitnehmen. In einem Land das eine so gute medizinische Versorgung wie Thailand hat ist dies ersten unnötig und zweitens gefährlich.

Selbstmedikation bei Malaria ist idiotisch.

Willst du dir bei Fieber geich Malarone reinpfeifen? Lass bloß die Finger von dem Mist, das ist für Expeditionen geeignet und sonst für nix.



interessant zu hören, dass die tropenmediziner bzw. reisemedizinisch frotgebildeten ärzte (zu mir und zu vielen freunden) etwas anderes sagten. ist die frage, wer gefährliches habwissen verbreitet. nehme malarone jedenfalls nur als stand-by mit und pfeffer mirsrein, falls ich auf einmal schön fiebver haben sollte gepart mit einem anderer symptom. also warum ist die einnahme unnötig, sollte ich wirklich keinen arzt erreichen können, aus welchen gründen auch immer? warum sollten sich eher empfindliche leute nicht absichern, anstatt den urlaub nicht genießen zu können.
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Beitragvon Mari » 09.02.2007 - 11:39

Naja, so unrecht hat Tofi nicht.

Speziell in Thailand ist innerhalb weniger Stunden immer ein Arzt zu erreichen und wenn sich thailändische Ärzte nicht mit Malariasymptomen auskennen, wer dann?

Es ist ein zweischneidiges Thema ... aber, die Gefahr besteht doch, dass - wenn man gleich bei ein wenig erhöhter Temperatur panisch wird und Malarone nimmt - es gar nicht Malaria war/ist.
Irgendwann hilft das Zeug dann gar nicht mehr.

Klar sollte man die Gefahr nicht unterschätzen, aber gerade Thailand ist infrastrukturell relativ gut ausgebaut und man ist keine tagelang zu einem Arzt unterwegs.

Muss wohl jeder selber wissen, was er/sie macht.
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Beitragvon schreihals » 09.02.2007 - 11:54

wollte tofi auch nicht angreifen oder so. :wink:
geht mir eben nru darum, dass die meinungen, gerade bei thailandm sehr auseinandergehen zu scheinen.
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Beitragvon Chacco » 09.02.2007 - 21:23

schreihals hat geschrieben:wollte tofi auch nicht angreifen oder so. :wink:
geht mir eben nru darum, dass die meinungen, gerade bei thailandm sehr auseinandergehen zu scheinen.

Wer sich nicht im Nordwesten an der Grenze zu Myanmar oder im Osten an der Grenze zu Kambodscha (auch Insel Ko Chang ist recht gefährdet) aufhält, braucht keine Angst vor Malaria zu haben. Die Wahrscheinlichkeit ist derart niedrig, dass man die allermeisten Gebiete als Malariafrei bezeichnet.
Wenn doch starke Symptome auftreten, sucht man besser ein Krankenhaus auf, als sich starke Medikamente reinzuhauen. Selbst im tiefsten Isaan ist man niemals weiter als 2-3 Stunden von der nächsten größeren Stadt entfernt, ausserdem bezweifle ich, dass es viele Touristen in den Isaan zieht.
Wer trotzdem nicht auf diese Sicherheit verzichten will, sollte sich die Medikamente vor Ort besorgen, da sie um einiges billiger sind, als in Deutschland.
Ich will Malaria auch nicht verharmlosen, aber wer sich nicht gerade an der Grenze zu Myanmar ansteckt, muss auch unter normalen Umständen nicht um sein Leben fürchten.
Viel schlimmer ist Dengue, da es keine Gegenmittel gibt, Dengue auch in Teilen von bangkok anzutreffen ist (und wie erwähnt, auch in Australien) und die Todesrate weitaus höher, als bei Malaria.
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Beitragvon Tofi » 10.02.2007 - 22:09

nehme malarone jedenfalls nur als stand-by mit


Woher willst du wissen wann du das Zeug nehmen sollst?

Warum gehst du dann nicht einfach zum Arzt? Gibt es Thailand ja genügen und die haben mehr Ahnung von Malaria als du und die meisten Ärzte in Deutschland.
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Beitragvon melody » 11.02.2007 - 02:47

soweit ich mitbekommen habe, ist das risiko bzgl. ja. encephalitis sehr gering, wenn du dich nicht sehr lange in laendlichen gebieten, speziell mit vielen reisfeldern aufhaeltst - impfung ist verfuegbar, allerdings in deutschland nicht offiziell zugelassen ... also tropenarzt / reisemedizin und auf eigenes risiko impfen, aber gesamtkosten ueber 100 euro glaub ich.

Malaria .... in den grossstaedten kein thema, allerdings sehr prominent richtung kambodscha (Trat-Provinz) und auch richtung goldenes Dreieck (mit Birma) ... allerdings mit malarone eine gute, wenngleich teuere prophylaxe verfuegbar (wohl nicht in thailand erhaeltlich, mitnehmen). in der grenzregion zu kambodscha resistenzen gegen manche malariamedikamente ... informieren

Dengue ...d avor hats mich am meisten geschuettelt, da die erstinfektion zwar meist kein drama ist, aber eine wiederholte infektion zu der gefuerchteten version mit haemmoragischem verlauf fuehren kann (innere blutungen etc.)
gibt 4 verschiedene Straenge, und eine infektion mit einem macht dich auch nur gegen eben diesen immun. daher eine wiederholte infektion gut moeglich.

einfach (kompetenten) arzt fragen, das ist am sichersten :grins: ,

was ich geschrieben hab ist nur, was ich mir selbst angelesen hab oder woran ich mich zu erinnern glaube :wink:

melody

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