6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Fragen zur Routenplanung quer durch das Land für das Reisen & Arbeiten / Working Holidays sowie bei Langzeitaufenthalten.

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Hellblau14
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6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Hellblau14 » 14.08.2018 - 00:30

Hallo Forum! :cool:

Wir möchten gern mit unserem eigenen gut ausgerüsteten 4x4-Fahrzeug und dem Subclass-600-Visum Australien erleben.

Anfangen könnten wir die Tour entweder in Perth oder in Sydney (wg. Verschiffung).

Wenn wir Australien umrunden wollen - wie und wo ist es besser, anzufangen: in Perth oder in Sydney? im Uhrzeigersinn oder gegen Uhrzeigersinn?

Was spricht für welche Routenführung?
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Bine
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Bine » 14.08.2018 - 15:59

In welchem Monat möchtet ihr die Reise beginnen? Das ist wichtig, wenn man oben oder untenrum im Auge hat.

Gruß
Sabine
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Hellblau14 » 14.08.2018 - 17:18

Wir sind relativ flexibel (Jungsenioren).
Noch sind weder Visa beantragt noch Verschiffung oder Flüge gebucht.
Frühestens möglich wäre die Reise ab Februar 2019, aber genauso könnte sie z.B. auch erst im September 2019 beginnen.
Du siehst, wir können es uns erlauben die optimale Route zur optimalen Zeit anzustreben.
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Bine » 14.08.2018 - 17:26

Ihr solltest es so einrichten, dass ihr zwischen Mai und Oktober im Norden seid und in der übrigen Zeit im Süden.

Also:
Die beste Zeit für den Süden ist November bis März und für den Norden Mai - Oktober.

Die Strecke Perth -> Darwin sollte man zwischen Ende November und Ende März NICHT befahren = Regenfälle, Zyklongefahr.

Gruß
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Hellblau14 » 21.08.2018 - 16:04

Das hat leider nicht wirklich geholfen. Deshalb habe ich im Internet weiter recherchiert - und wurde fündig.

Für den Fall, dass auch andere sich dafür interessieren:
If you do the Big One - 18,000km around Australia along Highway 1 - try this route:

- Start exploring the south-eastern corner of the country from January to March and head up the east coast to arrive in Cairns in May.
- Travel the top of Australia from June to August and maybe dash down the Centre to Alice Springs and Uluru.
- Next, head down the west coast towards south-west WA for the start of the wildflower season in September-October.
- Make your way back east across the Nullarbor to the Flinders Ranges in SA before it gets too hot.
- Finally, tick off the other must-sees in south-eastern Australia as the area returns to summer.
Habe zuerst linksrum und rechtsrum überlegt, jeweils mit unterschiedlichen Startpunkten, zumal da viele Leute offenbar in Perth Richtung Norden oder in Cairns Richtung Süden starten, aber das hier klingt m.M.n. optimal.

Aus unerfindlichen Gründen dürfen hier keine externen Links gesetzt werden.
Bei Bedarf also selber im Internet suchen, falls man auch (oder stattdessen) Tipps für Western Loops / Eastern Loops sucht. :roll:
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Chacco » 22.08.2018 - 16:52

Hellblau14 hat geschrieben:
21.08.2018 - 16:04
Aus unerfindlichen Gründen dürfen hier keine externen Links gesetzt werden.
Die Gründe sind naheliegend: es melden sich fast täglich neue Spammer an.
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Hellblau14 » 23.08.2018 - 18:13

Die Gründe sind nur bei rein kommerziellen Webseiten/Foren naheliegend. Ansonsten ist das Quatsch.
Ist für dich jeder ein Spammer, der in Foren Infos beiträgt und Links setzt bzw. setzen will? - Seltsame Denke.

Ich habe übrigens auch nicht den Eindruck, dass das Forum von neuen Anmeldungen bzw. "Spammern" bzw. Beiträgen regelrecht überschwemmt wird.
Eher im Gegenteil.
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Bine » 23.08.2018 - 19:48

Hellblau14 hat geschrieben:
23.08.2018 - 18:13
Die Gründe sind nur bei rein kommerziellen Webseiten/Foren naheliegend. Ansonsten ist das Quatsch.
"Reisebine" ist eine kommerzielle Webseite und da das Forum dazu gehört, ist es das auch.

Hellblau14 hat geschrieben:
23.08.2018 - 18:13
Ich habe übrigens auch nicht den Eindruck, dass das Forum von neuen Anmeldungen bzw. "Spammern" bzw. Beiträgen regelrecht überschwemmt wird.
Eher im Gegenteil.
Wir haben Cleantalk (kostenpflichtig) als "Forum-Säuberer" im Einsatz, der uns zwischen 20-50 Spamer-Anmeldeversuche pro Tag vom Leib hält und ca 10 Spamer-Einträge pro Tag (!!), die gleich ausgefiltert werden. Das bekommst du zum Glück als User gar nicht mit.

Gruß
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Carpool Guy » 24.08.2018 - 03:36

Hellblau14 hat geschrieben:
23.08.2018 - 18:13
Ist für dich jeder ein Spammer, der in Foren Infos beiträgt und Links setzt bzw. setzen will? - Seltsame Denke.

Ich habe übrigens auch nicht den Eindruck, dass das Forum von neuen Anmeldungen bzw. "Spammern" bzw. Beiträgen regelrecht überschwemmt wird.
Eher im Gegenteil.
Bis vor wenigen monaten sah es hier aber noch ganz anders aus. Da gab es praktich jeden tag spammer die versucht haben links zu irgendwelchen preisvergleichsseiten fuer katzenfutter, pfefferspray, oder shops fuer infarot heizer zu platzieren. Oder leute die mit mehreren verschiedenen accounts selbstgesprache gefuehrt haben, und heute ueber das beste hotel am tegernsee berichtet haben, und 2 tage darauf schon wieder einen traumurlaub im resort auf den malediven machen, natuerlich mit link zur hotelseite, teilweise auch indem nur ein smiley, komma oder punkt im beitrag verlinkt wurde damit es nicht auffaellt.

Zu deiner frage: wenn du mit eigenem auto per schiff ankommst, wuerde ich Perth empfehlen. Es ist auch moeglich dass du erstmal 2 wochen in Perth steckenbleibst bis dein auto durch den zoll ist und du es vom hafen abholen kannst. Ich bin allerdings immer skeptisch ob es sich lohnt einauto zu verschiffen. Waere es nicht billiger wenn du dir ein auto in australien kaufst was das lenkrad auch auf der richtigen seite hat, und du am ende wieder verkaufen kannst, oder wieviel kostet dich container, papierkram und die ganze vorbereitung?

Wo du lang faehrst richtet sich nach der jahreszeit, im norden und nordoseten gibt es zyklone (November bis April), im sueden/suedosten oefters buschbraende in den waeldern (November-Maerz) die leicht ausser kontrolle geraten und du vermeiden solltest.
Wenn du im sommer (jahresende) im sueden unterwegs bist und im winter (jahresmitte) im norden, dann vermeidest du zumindest die extrem temperaturen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klima_in_Australien
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Hellblau14 » 24.08.2018 - 17:09

Carpool Guy hat geschrieben:
24.08.2018 - 03:36
Zu deiner frage: wenn du mit eigenem auto per schiff ankommst, wuerde ich Perth empfehlen. Es ist auch moeglich dass du erstmal 2 wochen in Perth steckenbleibst bis dein auto durch den zoll ist und du es vom hafen abholen kannst.
Ich habe mit Seabridge gesprochen, denn die haben mit der temporären Einfuhr von Reisefahrzeugen mutmaßlich die meiste Erfahrung.

Demnach ist Perth tatsächlich das einfachste Eingangstor für die Einfuhr von Reisefahrzeugen.
Besonders schlechte Erfahrungen hat man dort erst kürzlich mit Brisbane gemacht, so dass Seabridge-Mitarbeiter aktuell sehr von Brisbane abraten. (Extrem pingelige Quarantäne-Beamte und keine (!) Desinfektionsstation auf dem Zollgelände.)

Perth kommt für uns allerdings im Fall einer Reise mit eigenem Fahrzeug nicht infrage. Grund: Jahreszeiten.
Wenn man in Perth startet und in Westaustralien die Frühjahrsblüte erleben will, ist man unweigerlich für den Norden (Broome bis Cairns) viel zu spät dran. Man müsste also entgegen dem Uhrzeigersinn fahren und wäre dann den gesamten heißen australischen Sommer und die Sommerferien über im Süden. Darauf haben wir nicht die geringste Lust.
Wir haben auch wenig Interesse, mit einem Geländewagen viele Monate in den Landesteilen quasi festzusitzen, in denen man auch mit einem tiefergelegten BMW keine Probleme hätte. :twisted: Denn frühestens ab April könnten wir Richtung Fraser und Cairns/Cape York interessantere Strecken fahren. Bis dahin hat sich mein Mann aber längst zu Tode gelangweilt.

Daraus ergibt sich, dass für eine Verschiffung unseres Fahrzeugs eigentlich nur Sydney als Ankunftsort infrage kommt, und zwar ab März, und dann weiter entgegen dem Uhrzeigersinn (siehe oben).
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Hellblau14 » 24.08.2018 - 17:52

:wink:
Carpool Guy hat geschrieben:
24.08.2018 - 03:36
Ich bin allerdings immer skeptisch ob es sich lohnt einauto zu verschiffen. Waere es nicht billiger wenn du dir ein auto in australien kaufst was das lenkrad auch auf der richtigen seite hat, und du am ende wieder verkaufen kannst, oder wieviel kostet dich container, papierkram und die ganze vorbereitung?
Das ist in der Tat das, was mir derzeit die größten Kopfschmerzen bereitet:

Einerseits besitzen wir einen entsprechend ausgerüsteten Land Rover Defender, der für remote areas und schwierigere Pisten geradezu geschaffen ist.
Andererseits ist der von der australischen Quarantäne-Behörde verlangte Reinheitsgrad ein Anlass für heftigste Kopfschmerzen:

Die Unterseite wird von Profis dampfgereinigt; soweit kein Problem. Die Innenräume etc. müssen wir aber selber reinigen. So sind z.B. die Sitze und die gesamten Armaturen auszubauen, um Sand und Staub, jede tote Fliege und jeden Grassamen entfernen, jede Ritze, jeden Hohlraum kontrollieren und reinigen zu können. - Das kann man nicht mal eben unter der Straßenlaterne machen, und bisher haben wir hier in Berlin/Brandenburg noch kein geeignetes Plätzchen gefunden, das absperrbar, geeignet und verfügbar wäre.
Ach übrigens: weiß zufällig jemand ein solches Plätzchen :?: :?: (z.B. Einzelgarage mit Einfahrhöhe von 2,30m, Lager, Scheune, ... mit Stromanschluss; kein Risiko von Dreck, Öl, Flecken, da nur Innenreinigung)

Alternativ könnte man ein Fahrzeug vor Ort kaufen. - Stimmt. Aber:

Ich wage zu behaupten, dass mindestens drei Viertel der Leute, die länger als 3 Monate in Australien unterwegs sind, also für Fahrzeug-Kauf/-Verkauf infrage kommen, mit Work &Travel-Visum reisen und niedergenudelte Traveller-Gurken kaufen, von denen sie zuversichtlich hoffen, dass sie nicht ausgerechnet unter ihrem Hintern zusammenzubrechen.
Die übrigen dürfte sich vorwiegend für Campmobile mit eingebauter Schlaffläche und Küche interessieren, bei denen die Geländetauglichkeit nachrangig ist.
Das jeweilige Fahrzeug dürfte dabei Hunderttausende Kilometer auf den Achsen haben und wird mutmaßlich in der kurzen Zeit vom jeweiligen Traveller-Besitzer nicht sonderlich gepflegt und gewartet, dafür aber Zehntausende von Kilometern durch ungewohntes Gelände gedroschen.

Was also kaufen? Und wo und wie am Ende der Reise wieder an den Mann oder an die Frau bringen, wenn Angebot und Nachfrage nach zuverlässigen und fürs Gelände ausgerüsteten Fahrzeugen recht gering sein dürften?

So oder so ist es also ein Problem, längere Zeit in Australien mit einem geländetüchtigen Fahrzeug reisen zu wollen.
Zumindest aus meiner derzeitigen Sicht - und ich hoffe wirklich sehr, dass man mir widerspricht und mich darüber aufklärt, dass ich das gänzlich falsch sehe....

:cry:
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von oliaust » 25.08.2018 - 00:52

Hellblau14 hat geschrieben:
24.08.2018 - 17:52
Ich wage zu behaupten, dass mindestens drei Viertel der Leute, die länger als 3 Monate in Australien unterwegs sind, also für Fahrzeug-Kauf/-Verkauf infrage kommen, mit Work &Travel-Visum reisen und niedergenudelte Traveller-Gurken kaufen, von denen sie zuversichtlich hoffen, dass sie nicht ausgerechnet unter ihrem Hintern zusammenzubrechen.
Mit der Aussage hast du den Nagel wirklich auf den Kopf getroffen. Genau so ist das. Wenn ich Leute mit solchen Autos sehe und weiß, dass die damit durchs Outback fahren wollen, frage ich mich auch, wie hoch die Chance ist, dass diese Klapperkiste auf der Strecke bleibt, aufgrund eines Kolbenfressers, kaputten Getriebes oder was auch immer. Wenn man durchs Outback fahren will, dann sollte man sich ein anständiges Auto gönnen, oder es bleiben lassen. Ich kenne auch Leute, deren Australienumrundung durch einen langen (und teuren) Garagenaufenthalt unterbrochen wurde.

Gruß aus Sydney
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Hellblau14 » 25.08.2018 - 19:40

Eh klar.
Fragt sich nur, ob (!) und wo man ein geeignetes und voll ausgerüstetes Fahrzeug zum angemessenen Preis bekäme und ob (!) bzw wie man es nach der Reise wieder verkaufen könnte. Denn wenn es so wenige Leute gibt, die Angebot und Nachfrage nach solchen Fahrzeugen schaffen, ist der Markt dafür äußerst eng.
Route wäre also inzwischen klar :wink:
Aber wir sind im Augenblick noch nicht voll davon überzeugt, dass wir diese Reise überhaupt machen können - weder mit dem eigenen Fahrzeug (Putzmöglichkeit?) noch mit einem in Australien zu kaufenden Fahrzeug.
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von oliaust » 26.08.2018 - 00:32

Hallo Hellblau,

Ich glaube, du machst dir zu viele Sorgen. Es gibt genug Angebot und Nachfrage für geländetaugliche Fahrzeuge in Australien, die für eine Australienumrundung mehr als geeignet sind. Auch ein Geländefahrzeug wie du es momentan hast, sollte leicht zu finden sein. In Großstädten ist es immer noch im Trend mit geländetauglichen Autos zu fahren, selbst für Leute, die damit niemals die Asphaltstraße verlassen (für mich wäre das nichts).

Es gibt auch viele Webseiten, wo Privatleute Autos an und verkaufen. Ich will jetzt kein Link zu solchen Webseiten beifügen, weil ich keine Schleichwerbung machen möchte. Was in deiner Preisklasse ist und welches alter du als angemessen ansiehst, musst du natürlich selbst entscheiden. Wenn es meine Entscheidung wäre, würde ich nicht ins Outback fahren mit einem Geländefahrzeug mit mehr als 150.000 auf der Kilometeruhr. Ein Problem für Geländefahrzeuge der gehobenen Klasse ist, verursacht durch das schon hohe Preisniveau, dass auch noch „luxury car tax“ zu bezahlen ist und diese saftige Steuer dann schon im Kaufpreis drin ist (und für Geländefahrzeuge ist die Grenze für diese Steuer niedriger als für treibstoffsparende Autos). Das wirkt sich dann auch auf den Preis von Gebrauchtwagen aus. Wenn du dir aber ein Geländefahrzeug aussuchst, welches als Neuwagen unter der Preisgrenze für diese Luxussteuer gelegen hat, müsste der eigentlich noch erschwinglich sein. Ich glaube auch nicht, dass der Wertverlust bei einer 9 Monate langen Australienumrundung riesig sein wird (wenn du mit dem Wagen vernünftig umgehst) oder dass der Wagen sich anschließend nicht wieder an den Mann oder an die Frau bringen lässt.


Gruß aus Sydney
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Re: 6-10 Monate Australien mit eigenem 4x4

Beitrag von Carpool Guy » 30.08.2018 - 02:35

Also ich war mit meinem auto wohl so um die 12000km unterwegs, und kann dir sagen dass ein 4x4 nicht noetig ist. Die langste strecke die ich mit meinem auto offroad gefahren bin waren 100km fuer eine abkuerzung via sandpiste zwischen alice springs und ayers rock, und dann noch hier und da ein paar km in nationalparks mit ausgewaschenen spurrinnen. Heisst also ich hatte bei meiner umrundung etwa 1% der strecke wo ein 4x4 "besser", aber nicht "zwingend notwendig" gewesen waere.
Einfach so in die pampa solltest du alleine und ohne 4x4 erfahrung aber sowieso nicht fahren, einfach weil du dann niemanden hast der ein festgefahrenes auto ziehen kann wenn du steckenbleibst, oder dich mitnimmt wenn dir das auto aus anderen gruenden 200km vom naechsten ort entfernt zusammenbricht. Abgesehen davon haben die 4x4s einen schlechteren benzinverbrauch als z.b. ein stationwagon mit 2rad antrieb, was sich bei einer tour von mehreren tausend km durchaus bemerkbar macht.

Alle beliebten und bekannten sehenswuerdigkeiten sind per teerstrasse fuer touristen erreichbar. Dirtroads sind auf strassenkarten als solche markiert, und es gibt auch entsprechende schilder bevor man in eine strasse einbiegt die ein 4x4 erfordern wuerde, sodass du eigentlich nie von dirtroads ueberrascht wirst.
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