Krankenversicherung in D kündigen

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Pitri
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Krankenversicherung in D kündigen

Beitrag von Pitri » 20.07.2015 - 11:05

Guten Tag,

ich bin hier schon eine Weile am mitlesen und informieren. Ich gehe ab anfang September für ersteinmal ein Jahr nach Australien. Es ist soweit alles erledigt (Flug, Visum etc.) bis auf die Auslandskrankenversicherung und der kündigung der Versicherung in Deutschland.

Zur Zeit bin ich bei der AOK als Student versichert (bin 26 jahre alt), aus welcher ich Ende August ausscheide (exmatrikulation). Jetzt dachte ich, dass ich dann "raus" bin aus der Versicherung. Der nette Gesprächspartner am Telefon sagte mir dann, dass ich, obwohl ich ab dem 01.09. im Ausland bin (und eine AKV habe - wahscheinlich bei der HanseMerkur), trotzdem weiterversichert bin. Um dies zu vermeiden müsse ich mich beim Einwohnermeldeamt abmelden. Sonst müsste ich irgendwas von 600 €/Monat zahlen.

Jetzt zu meiner Frage: Muss man sich wirklich in Deutschland abmelden (ich habe in Australien ja keinen festen Wohnsitz) ? Kann ich nicht einfach bei der Adresse meiner Eltern gemeldet bleiben?
Der Typ am Telefon sagte auch etwas davon, dass man sich in Australien anmelden müsste, das ist doch quatsch oder?


Ich bedanke mich schonmal im voraus für die Antworten. Ich hoffe, dass jemand dazu etwas sagen kann.
Viele Grüße
Pitri
Carpool Guy
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Re: Krankenversicherung in D kündigen

Beitrag von Carpool Guy » 21.07.2015 - 01:12

Pitri hat geschrieben: Jetzt zu meiner Frage: Muss man sich wirklich in Deutschland abmelden (ich habe in Australien ja keinen festen Wohnsitz) ? Kann ich nicht einfach bei der Adresse meiner Eltern gemeldet bleiben?
Also ich habe mich nur bei arbeitsamt abgemeldet und dort angegeben dass ich bis auf weiteres auf "arbeitssuche im ausland" bin. Fuer "Working holiday visa" gibt es auf deren formularen kein feld was sie ankreuzen koennen, was die sachbearbeiter immer total verwirrt, und eine andere option fuer "jetzt lasst mich mal 1-2 jahre in ruhe" gibts leider auch nicht.
Wenn das arbeitsamt nicht weiss dass du weggezogen bist, schicken sie dir immer wieder drohbriefe an deine alte adresse dass du unbedingt irgendwelche termine in D einzuhalten hast weil sonst die hoelle zufriert usw.
Also diese briefe habe ich trotzdem regelmaessig an meine alte adresse geschickt bekommen, obwohl ich mich dort im vorraus mit genauem reisedatum abgemeldet habe und meinem sachbearbeiter dann extra noch ein fax meines arbeitsvertrages aus australien geschickt habe.
Ein faxgeraet zu finden was schwerer als arbeit zu finden!

Beim einwohnermeldeamt solltest du dich abmelden, da dir sonst wahrscheinlich weiterhin GEZ und andere gebuehren berechnet werden, schaetz ich mal.
Pitri hat geschrieben: Der Typ am Telefon sagte auch etwas davon, dass man sich in Australien anmelden müsste, das ist doch quatsch oder?
Das waere mir neu. In australien gibt es prinzipiell kein "einwohnermeldeamt" in jeder stadt, und anmelden muss du dich da auch nicht. Alles was du in deinem fall brauchst ist dein gueltiges Visa und den personalausweis; aber bis auf die passkontrolle bei der einreise wirst du nirgends offiziell registriert.
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Wastl
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Re: Krankenversicherung in D kündigen

Beitrag von Wastl » 21.07.2015 - 16:19

Pitri hat geschrieben: Zur Zeit bin ich bei der AOK als Student versichert (bin 26 jahre alt), aus welcher ich Ende August ausscheide (exmatrikulation). Jetzt dachte ich, dass ich dann "raus" bin aus der Versicherung. Der nette Gesprächspartner am Telefon sagte mir dann, dass ich, obwohl ich ab dem 01.09. im Ausland bin (und eine AKV habe - wahscheinlich bei der HanseMerkur), trotzdem weiterversichert bin. Um dies zu vermeiden müsse ich mich beim Einwohnermeldeamt abmelden. Sonst müsste ich irgendwas von 600 €/Monat zahlen.
Also zur Krankenkasse ist zunächst einmal Folgendes zu sagen. Solange man in Deutschland einen festen, ständigen Wohnsitz hat unterliegt man einer gesetzlich vorgeschriebenen Krankenversicherungspflicht, d.h. jeder muss per Gesetz krankenversichert sein. Theoretisch ist es wahr, dass deine Krankenkasse Beiträge von dir fordern kann, wenn du in Deutschland gemeldet bist, da du dadurch ja quasi aussagst, dass du einen festen Wohnsitz in Deutschland hast und somit der Krankenversicherungspflicht unterliegst. Faktisch allerdings - so meine Erfahrung - genügt es vielen Krankenkassen, wenn man sich einfach abmeldet und sagt, ab dann und dann ist man im Ausland; ggf. dies noch durch das Flugticket/Visum bestätigt. Ich selbst habe mich nicht abgemeldet und bin trotzdem problemlos bei meiner GKV herausgekommen.
Pitri hat geschrieben:Der Typ am Telefon sagte auch etwas davon, dass man sich in Australien anmelden müsste, das ist doch quatsch oder?
Das ist völliger Nonens. Einfach überhören. Da hat der gute Herr einfach keine Ahnung von. Man muss sich natürlich nicht anmelden in Australien.
Carpool Guy hat geschrieben:Also ich habe mich nur bei arbeitsamt abgemeldet und dort angegeben dass ich bis auf weiteres auf "arbeitssuche im ausland" bin. Fuer "Working holiday visa" gibt es auf deren formularen kein feld was sie ankreuzen koennen, was die sachbearbeiter immer total verwirrt, und eine andere option fuer "jetzt lasst mich mal 1-2 jahre in ruhe" gibts leider auch nicht.
Also ich hatte den Arbeitsamt meine Situation erklärt und die haben mich dann als "arbeitslos ohne Leistungsbezug" geführt. Ich habe dann auch nie etwas vom Arbeitsamt bis zu meiner Rückkehr gehört, geschweige denn Briefe zugeschickt bekommen.
Carpool Guy hat geschrieben:Beim einwohnermeldeamt solltest du dich abmelden, da dir sonst wahrscheinlich weiterhin GEZ und andere gebuehren berechnet werden, schaetz ich mal.
Das stimmt nicht. Ich war wie gesagt über 3 Jahre als ich weg war bei meinen Eltern gemeldet und habe nach meiner Rückkehr nie irgendwelche Nachzahlungsaufforderungen von GEZ, Müllabfuhrgebühren etc. bekommen. Alles easy also.


Man muss sich vor Augen halten, dass die Situation, dass ein junger Mensch mal eben für 1 Jahr verschwindet und nirgends einen festen Wohnsitz hat, für viele Behörden und Institutionen in Deutschland immer noch eher eine Ausnahme darstellen, mit der sie selbst nicht so genau, wie man damit umzugehen hat. Da gibt es noch nicht wirklich ein Schema F, dass der Sachbearbeiter abarbeiten kann. Deswegen wird es dir auch immer wieder passieren, dass du unterschiedliche und teils widersprüchliche Aussagen von verschiedenen Sachbearbeitern der Krankenkasse, des Arbeitsamtes etc. hören wirst.
Aber genau, weil dieser Fall mit Work & Travel noch so etwas verschwommen ist bei den Behörden, kann man da eigentlich immer auf eine kulante Lösung hoffen. Vorausgesetzt man gerät an den richtigen Sachbearbeiter :wink:
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Re: Krankenversicherung in D kündigen

Beitrag von Pitri » 22.07.2015 - 09:27

Ich kann jetzt eine genaue Antwort liefern.

Wenn man einen Wohnsitz in Deutschland hat, ist man per Gesetz dazu verpflichtet, Krankenversichert zu sein. Meine Freundin ist ersteinmal mit dem zeigen des Flugtickets aus der KV rausgekommen. Aber als wir da näher nachgefragt hatten, wurde bestätigt, dass das garnicht geht. Man muss sich also Abmelden und die Beiträge auf 0€ zu setzen. Sobald man dann wieder in D ist, ist man automatisch wieder bei der letzten Krankenkasse versichert (Einreisestempel und Datum ist wichtig).

Wenn man sich nicht abmeldet und der KV nichts sagt, dann wird man einfach nach einem Tarif pflichtversichert, was zwischen 150€ und 600 € im Monat kosten kann.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Gibt es bei der Einreise in Australien und eventuell anderer Länder (Dubai, Singabpur etc.) Probleme, weil man "keinen festen Wohnsitz" in Deutschland hat? Im Reisepass steht ja von der Abmeldung nichts, also müsste es rein Theoretisch egal sein.
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Re: Krankenversicherung in D kündigen

Beitrag von Wastl » 22.07.2015 - 10:16

Pitri hat geschrieben:Meine Freundin ist ersteinmal mit dem zeigen des Flugtickets aus der KV rausgekommen. Aber als wir da näher nachgefragt hatten, wurde bestätigt, dass das garnicht geht. Man muss sich also Abmelden und die Beiträge auf 0€ zu setzen.
Ja theoretisch geht das nicht, aber praktisch geht es dann bei den meisten Krankenkassen doch. Wie gesagt, ich habe mich nie abgemeldet und bin trotzdem sogar ohne Vorzeigen des Visums oder Flugtickets aus der Krankenversicherung herausgekommen. Bei meiner Rückkehr wurde ich auch ohne Probleme und Nachzahlungsaufforderungen wieder aufgenommen.
Pitri hat geschrieben:Wenn man sich nicht abmeldet und der KV nichts sagt, dann wird man einfach nach einem Tarif pflichtversichert, was zwischen 150€ und 600 € im Monat kosten kann.
Das stimmt nur halb. Wie oben schon gesagt, generell Abmelden musste ich mich nicht. Aber bei der Krankenkasse sollte man sich auf jeden Fall mal vorstellen und denen sagen, dass man fort geht. Ansonsten kann es nämlich schon sein, dass man im Nachhinein den Minimalbeitrag für die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung berechnet bekommt.
Pitri hat geschrieben:Gibt es bei der Einreise in Australien und eventuell anderer Länder (Dubai, Singabpur etc.) Probleme, weil man "keinen festen Wohnsitz" in Deutschland hat? Im Reisepass steht ja von der Abmeldung nichts, also müsste es rein Theoretisch egal sein.
:?: :?: :?: Sorry, das verstehe ich jetzt nicht ganz?!?! Warum sollte es denn andere Länder interessieren, ob du einen festen Wohnsitz in Deutschland hast bzw. ob du dich abgemeldet hast? In deinem Reisepass steht doch nicht mal eine Wohnadresse drin.
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Re: Krankenversicherung in D kündigen

Beitrag von Pitri » 22.07.2015 - 10:34

Pitri hat geschrieben:Gibt es bei der Einreise in Australien und eventuell anderer Länder (Dubai, Singabpur etc.) Probleme, weil man "keinen festen Wohnsitz" in Deutschland hat? Im Reisepass steht ja von der Abmeldung nichts, also müsste es rein Theoretisch egal sein.
:?: :?: :?: Sorry, das verstehe ich jetzt nicht ganz?!?! Warum sollte es denn andere Länder interessieren, ob du einen festen Wohnsitz in Deutschland hast bzw. ob du dich abgemeldet hast? In deinem Reisepass steht doch nicht mal eine Wohnadresse drin.[/quote]

Diese Frage haben wir uns einfach gestellt. Wir wollen halt nicht, dass es bei der Reise zu Problemen kommt. Im Visum steht ja auch keine Adresse, außer auf der 1. Seite der PDF-Datei.
Und wegen der Krankenversicherung: Irgendwie ist das alles komisch. Bei mir (AOK) muss ich den Wohnsitz abmelden, weil sie sonst kassieren. Das gleiche bei der KK meiner Freundin (nach genauerem nachfragen, stellte sich heraus, dass man sich dort auch vom Wohnsitz abmelden muss, um die Beiträge zu stoppen).

Vielen Dank für die schnellen Antworten. Haben uns wirklich geholfen.
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Re: Krankenversicherung in D kündigen

Beitrag von KrissiDo » 23.07.2015 - 10:43

Oh man...
Wir sind gerade beim Visum beantragen und in
Gesprächen mit unseren Vermietern, wie wir unsere aktuelle Wohnung als Lagerraum weiter nutzen können für den Zeitraum in dem wir in Australien sind.

Nun zum Thema Krankenversicherung...müssen wir dann weiter die KV Gebühren zahlen weil wir eine Wohnung haben, in der wir nicht wohnen?
Wir können uns ja nicht abmelden wenn wir weiterhin eine Wohnung haben oder?

Bei mir könnte das trotzdem mit der KV passen aber bei meiner Freundin (AOK) nicht.
Ist die Aok da echt so genau oder kommt es auch da auf den Sachbearbeiter an?
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Re: Krankenversicherung in D kündigen

Beitrag von Wastl » 23.07.2015 - 14:01

KrissiDo hat geschrieben: Nun zum Thema Krankenversicherung...müssen wir dann weiter die KV Gebühren zahlen weil wir eine Wohnung haben, in der wir nicht wohnen?
Nein, dass müsst ihr nicht.
KrissiDo hat geschrieben:Wir können uns ja nicht abmelden wenn wir weiterhin eine Wohnung haben oder?
Doch, selbstverständlich könnt ihr das. Nur weil man eine Immobilie besitzt oder irgendwo einen Mietvertrag hat, heißt das noch lange nicht, dass man auch seinen festen Wohnsitz dort haben muss. Bei der Bestimmung des Wohnsitzes kommt es darauf an, wo man sein Lebensmittelpunkt hat und wo man sich die meiste Zeit aufhält. Beim Bürgeramt/Einwohnermeldeamt muss man demzufolge einfach nur nachweisen können, dass man seinen Wohnsitz dauerhaft verlegt (z.B. durch Visum, Flüge, Auslandskrankenversicherung etc.), völlig unabhängig davon, ob man trotzdem noch eine Wohnung in Deutschland unterhält oder nicht.
KrissiDo hat geschrieben:Bei mir könnte das trotzdem mit der KV passen aber bei meiner Freundin (AOK) nicht.
Ist die Aok da echt so genau oder kommt es auch da auf den Sachbearbeiter an?
Ich denke schon, dass es auf die Kulanz des Sachbearbeiters ankommt.

Schau mal in diesen Beitrag hinein. Vielleicht hilft der etwas: http://wirelesslife.de/gesetzliche-kran ... ufenthalt/

Dort heißt es u.a.
AUSTRITT AUS DER GESETZLICHEN KRANKENVERSICHERUNG

Aufgrund der gesetzlichen Versicherungspflicht kannst du dich nicht einfach so aus der GKV abmelden. Du musst nachweisen, dass du nicht mehr in Deutschland wohnst, was in der Regel mit der Abmeldebescheinigung geschieht. Ob ein Flugticket oder ein Visum ausreicht, liegt in der Kulanz der Versicherer.

§ 190 Abs. 13 Nr. 2 SGB V: “Die Mitgliedschaft der in § 5 Abs. 1 Nr. 13 genannten Personen endet mit Ablauf des Vortages, an dem:
1. ein anderweitiger Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall begründet wird oder
2. der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt in einen anderen Staat verlegt wird.”
Das entscheidende Wort in diesem Gesetz ist das “oder” (nicht: und). Nach der offiziellen Abmeldung aus Deutschland ist der Ausstieg aus der GKV problemlos möglich. Aber auch dann, wenn du noch in Deutschland gemeldet bist, sich aber dein gewöhnlicher Aufenthalt im Ausland befindet.

Das Problem mit dem gewöhnlichen Aufenthaltsort ist, dass dieser nicht immer klar zu bestimmen ist. Es gibt zwar die 183-Tage-Regelung, die aber alleine nicht zur Begründung reicht. Es ist also nicht nur wichtig, wo du dich mehr als 6 Monate im Jahr zusammenhängend aufhältst, sondern auch, wo du deine soziale und berufliche Bindung hast.

Madeleine: Es muss die behördliche Abmeldebestätigung aus Deutschland (über das Einwohnermeldeamt zu bekommen) vorliegen, weil die Person erst dann nicht mehr der Versicherungspflicht unterliegt. Manchmal reicht auch als Nachweis schon die Auslandskrankenversicherung über einen längeren Aufenthalt (nicht nur 6 Wochen Urlaub). Einige Kassen sträuben sich dagegen, eine gesetzlich versicherte Person wegen eines „vorübergehenden“ Auslandsaufenthaltes aus der GKV raus zulassen.
Es ist also schon so, dass man der Krankenkasse nachweisen muss, dass man seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt. Am einfachsten geht das eben mit der Abmeldebestätigung vom Einwohnermeldeamt. Das ist aber nirgends in einem Gesetz fest geschrieben. Letztlich liegt es einzig in der Kulanz der Krankenkasse, ob sie dich nur mit Vorzeigen des Visums, Flugtickets etc. oder sogar ganz ohne Nachweis aus der Versicherung herauslässt. Bei mir (Krankenkasse: DAK) hat es ganz ohne Nachweis funktioniert und ich war sogar weiterhin in Deutschland gemeldet. Aber um von Anfang an sämtlichen Ärger aus dem Weg zu gehen, sollte man sich mit der Abmeldebescheinigung bei der Krankenkasse abmelden.
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